Jeder Beamte sollte sich Gedanken machen, wie er seine Krankenversicherung optimal gestaltet bzw. ob er sich in Zukunft gegen den drohenden Beihilfeschwund besser absichern kann. Beamte können aufgrund ihres Status selbst über ihre Absicherung in der Krankenversicherung entscheiden. Bei ihnen besteht also keine Pflichtversicherung. Sie können sowohl freiwillig eine gesetzliche Krankenversicherung oder auch eine private Krankenversicherung wählen. Wird der Beitritt zur Gesetzlichen gewählt, dann muss der Beamte einen einkommensabhängigen monatlichen Beitrag, wie bei den Pflichtversicherten Arbeitnehmern zahlen. Das ist Bei Beamten jedoch teuer, denn der Arbeitgeberanteil fehlt hier, stattdessen wird Beihilfe gezahlt.
Die Beihilfe trägt je nach Beihilferegelung Bund oder Länder einen prozentualen Anteil der Arztrechnung. Die Restkosten werden durch eine Private Krankenversicherung abgesichert. Da aber gerade bei der Beihilfe von Jahr zu Jahr immer mehr eingespart wird und somit auch Beamte immer wieder vor weiteren Kürzungen stehen, ist eine Beihilfeergänzungsversicherung von Vorteil. Sie kann die Differenz ausgleichen und die volle Beihilfe, also 100 Prozent, wieder herstellen. Wer nun als Ausgleich zur Beihilfe eine private Krankenversicherung in Anspruch nehmen möchte, der sollte sich vorab genauestens informieren. Suchen Sie einfach in einer Suchmaschine nach –
Private Krankenversicherung Vergleiche - und informieren Sie sich unverbindlich, denn dieses Thema ist sehr komplex. Das sieht man schon daran, dass die Beitragsberechnung bei Beamten abhängig von der Beihilferegelung des Bundes oder der Bundesländer ist. Die Höhe der Beiträge für eine PKV wird bei Beamten nämlich nicht nach dem Gehalt bemessen, sondern nach Geschlecht, nach Alter und nach dem Gesundheitszustand. Eine Beitragsberechnung sollte also allen voranstehen. Auch ein individuell auf den einzelnen abgestimmtes Angebot und eine umfassende Beratung sind sinnvoll. Denn man will ja schließlich zum umfassenden Krankenversicherungsschutz auch ein paar Euro sparen und nicht die Katze im Sack kaufen.