Wenn Tierfreunde für Tierfreunde arbeiten...

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eingetragen am
2007-12-05 09:49:37
von: Ansgar Sadeghi

Wenn Tierfreunde für Tierfreunde arbeiten...

Urlaubsservice, Gassi gehen mit dem Hund — Was Tierhalter und private Tierhüter beachten sollten.

Jedes Haustier hat Anrecht auf optimale Betreuung, auch wenn der Tierbesitzer einmal in Urlaub fährt oder aber wenig Zeit hat, beispielsweise mit seinem Hund spazieren zu gehen. Viele verantwortungsvolle Tierbesitzer setzen deshalb auf die Hilfe von Privatleuten, von Tierfreunden, die sich mit Tierbetreuung ein paar Euro dazuverdienen. Das kann für beide Seiten viele Vorteile bringen. Der Tierbesitzer kann sich bestenfalls auf gute Betreuung für sein Haustier verlassen; der Tierbetreuer hat gleichzeitig einen Nebenverdienst und einen Nebenjob, der ihm Spaß bereitet. Allerdings gilt es, einige wichtige menschliche, rechtliche und versicherungstechnische Aspekte zu beachten, damit die Arbeit für alle Beteiligten — Tierbesitzer, Tierbetreuer und Haustier — zu einer runden Sache wird, bei der sich alle wohl fühlen.

Tierbetreuung — ein weites Feld
Sie haben die Reise nach Mallorca gebucht und suchen für die Urlaubszeit ein Ersatz-Zuhause für Ihr Zwergkaninchen? Sie kommen abends abgekämpft von der Arbeit nach Hause, zu müde, um noch Ihr Pferd zu striegeln, möchten das Tier aber nur sehr ungern dauerhaft abgeben? Oder Sie sind nicht mehr gut zu Fuß, während Ihr Hund am liebsten eine Stunde lang über Waldwege tobt; verlieren möchten Sie Ihren treuen Gefährten jedoch nicht? All das sind beispielhafte Situationen, in denen es Sinn macht, darüber nachzudenken, ob nicht ein Tierhüter Ihnen Unterstützung bei der Betreuung des Tieres gibt. Seine Arbeit wirkt entlastend und verhindert gleichzeitig, dass Sie sich von Ihrem Tier dauerhaft trennen müssen. Der Aufwand, um solch eine Betreuung zu realisieren, hält sich in Grenzen und bietet eine gute Lösung für ein ansonsten nur schwierig zu lösendes Problem. Mit etwas Glück findet sich in der Nachbarschaft eine nette Person, die die Arbeiten für Sie übernimmt. Falls das nicht gegeben ist, hilft oftmals nur die gezielte Suche nach einem guten Tierbetreuer: beispielsweise auf der Jobbörse Ansus.de.

Dass Tierbetreuung nicht gleich Tierbetreuung ist, bedeutet auch für den Tierfreund, der sich als Betreuer einige Euro dazuverdienen möchte, eine gewisse Auswahl aus möglichen Tätigkeiten. Vielleicht nimmt man jenes oben erwähnte Zwergkaninchen während der Urlaubszeit in Pflege? Oder man gönnt sich selbst tägliche Spaziergänge, auf denen einen der anvertraute Hund begleitet? Die Auswahl der Arbeit, die man übernimmt, sollte nicht allein von Wunschvorstellungen geprägt sein; die Arbeit muss sich auch relativ einfach in den eigenen Tagesablauf integrieren lassen und darf die eigene Kraft nicht überfordern. Aber der Reihe nach: Abschließend in diesem Absatz nur noch einige Begriffsklärungen: Wir werden im folgenden Text von Tierhalter und Tierbesitzer sprechen und damit das Gleiche meinen: denjenigen, der ein Haustier besitzt. Die Begriffe Tierbetreuer und Tierhüter bezeichnen dagegen denjenigen, der sich im Auftrag des Tierbesitzers zeitweise um das Haustier kümmert. Solche Begriffsdefinitionen mögen den einen oder anderen langweilen, dienen aber dazu, Missverständnisse im weiteren Text zu vermeiden.

Passen Tierbetreuer und Tierbesitzer zusammen? Kopf und Bauch treffen die Auswahl!
Als Tierbesitzer und Tierfreund sollten Sie Ihr Tier nicht einfach irgendwem anvertrauen, der Ihnen die Betreuung Ihres Tieres angeboten hat. So ein Haustier ist ein Schatz, den man nur Auserwählten für eine Weile überreicht. Schauen Sie sich also gut an, wer Ihnen da seine Dienste als Tierbetreuer anbietet. Wirkt die Person sympathisch auf Sie? Das Gefühl, der Bauch, sollten unbedingt mitbestimmen, wer als Kontaktperson für Ihr Tier taugt und wer nicht. Beobachten Sie auch, wie der Bewerber mit Ihrem Tier umgeht: Ist die Umgehensweise liebevoll? Kann man bereits beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Tier und potenziellem Betreuer eine grundlegende Zuneigung zueinander spüren? Oder lässt sich zumindest vermuten, dass sich diese Zuneigung entwickeln könnte? Auch der potenzielle Tierbetreuer selbst sollte sich diese Fragen stellen. Wer zeitweise Verantwortung für ein Tier übernehmen möchte, sollte mit ihm zurechtkommen und (!) es mögen. Ein Tier ist kein Ding, das man ab und an poliert, pflegt, und dann in den Schrank stellt: Ein Hund beispielsweise würde wohl nicht lange dort bleiben ;-). Kommen wir noch einmal zu den Tierhaltern: Wer sich einen Tierbetreuer für sein Haustier sucht, sollte die Auswahl nicht nur davon abhängig machen, ob dem Tier durch den Betreuer Liebe entgegengebracht wird. Es mag handfeste Gründe geben, warum ein Bewerber trotz seiner Tierliebe nicht geeignet ist. Tiere mit schwierigem Charakter sollten etwa besser in erfahrene Hände gegeben werden: Nettigkeit allein reicht nicht aus, um beispielsweise einen sehr lebhaften Hund auch einmal zu bändigen. Das sollten auch potenzielle Tierhüter beachten und einen Auftrag für Tierbetreuung im Zweifelsfall lieber absagen.

Das liebe Geld!
Irgendwann — wenn sich Tierhalter und potenzieller Tierbetreuer das erste Mal begegnen — wird man auch über dieses Thema sprechen müssen: das liebe Geld. Was möchte der Tierhalter für den Dienst des Betreuers zahlen? Und wie viel möchte der Tierhüter verdienen? Passen die Vorstellungen des einen wie des anderen zusammen? Letztlich ist der Verdienst des Tierbetreuers in allererster Linie abhängig von dem, was Halter und Betreuer miteinander aushandeln. Ein Kriterium für die Höhe des Verdienstes sollte dabei der Umfang der zu vergebenden Arbeit sein, den man miteinander klar definieren muss: Geht es beispielsweise um eine Urlaubsbetreuung eines Hundes? Bekommt der Hund in der Betreuungszeit Tabletten? Sind Tierarztbesuche notwendig? Wird das Futter für den Hund gestellt oder muss der Tierbetreuer es kaufen? Auch die Art des Tieres sollte bei der Entlohnung eine Rolle spielen: Das Zwergkaninchen in seinem Stall wird meist weniger Betreuung als ein Hund benötigen, wenn es sich während der Urlaubszeit in fremden Händen befindet. Weniger Betreuung — geringere Entlohnung! Aber wie gesagt: Es gibt keine verbindlichen Regelsätze, die den Verdienst von Tierbetreuern festlegen. Orientieren kann man sich jedoch, was den Lohn angeht, an den Preisen, die andere Tierbetreuer durchschnittlich verlangen bzw. die andere Tierhalter zu zahlen bereit sind. Auf Ansus.de gibt es einige wertvolle Tipps dazu.

Wenn Tierbesitzer zu Arbeitgebern werden…
müssen sie auch einige der Formalien beachten, die Arbeitgebern in der Regel auferlegt werden. Wann immer zwischen Tierbesitzer und Tierhüter Geld fließt, handelt es sich bei der Tierbetreuung um eine bezahlte Dienstleistung. Generell gibt es zwei Möglichkeiten für Tierbesitzer, diese Dienstleistung formal korrekt abzuwickeln: Entweder überreicht Ihnen der Tierbetreuer regelmäßig eine Rechnung für seine Dienstleistungen und arbeitet damit als Selbstständiger. Oder aber er ist quasi bei Ihnen angestellt. Dieses Angestelltenverhältnis gilt auch, wenn der nicht selbstständige Betreuer nur kurzzeitig oder für wenige Stunden in der Woche die Betreuung Ihres Tieres übernimmt. Sie müssen die an den Tierhüter vergebene Arbeit dann bei der Minijobzentrale der Bundesknappschaft anmelden, da Sie ansonsten Schwarzarbeit anbieten. Die Anmeldung bedeutet nicht allzu viel Aufwand und auch mögliche Abgaben halten sich in Grenzen. Arbeitet der Tierbetreuer etwa im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung bei Ihnen, so müssen Sie keinerlei Sozialabgaben bezahlen, allerdings sehr wohl Steuern. Geht das Beschäftigungsverhältnis über eine kurzfristige Beschäftigung hinaus, so kommen auch einige Sozialabgaben auf Sie zu. Selbst die dürften halten sich jedoch zumeist im Rahmen Ihres Budgets: Sie betragen zurzeit 13,7% des Bruttoarbeitslohns — falls der von Ihnen angebotene Job in der Tierbetreuung als Minijob deklariert werden kann, bei dem eine Verdienstgrenze von 400€ pro Monat nicht überschritten wird.

Für den Fall der Fälle — Versicherungen
Hier sind beide Seiten — Tierhalter und Tierhüter — gefragt. Beschädigt der Tierbetreuer beispielsweise während seiner Arbeit Dinge in der Wohnung des Tierbesitzers, so kann es passieren, dass eine private Haftpflichtversicherung, die der Tierhüter abgeschlossen hat, nicht greift. Schließlich befand er sich während des Schadenfalls an seiner Arbeitsstelle. Dadurch besteht für Tierhalter wie Tierbetreuer ein gewisses Risiko, das man durch eine Berufshaftpflichtversicherung des Tierbetreuers auffangen könnte. Es wird die Entscheidung beider Seiten sein, ob sich der Abschluss einer solchen Versicherung lohnt. Natürlich kann auch das Tier selbst einen Schaden während der Betreuungszeit verursachen. In diesem Fall gilt: Normalerweise ist der Tierbesitzer für solche Schäden verantwortlich, auch wenn sich das Tier in der Obhut des Tierbetreuers befand, als der Schaden entstanden ist. Es kann daher in solchen Fällen durchaus sinnvoll sein, wenn Tierbesitzer für ihr Haustier eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen. Nach Angaben des renommierten Versicherungsunternehmens HDI/Gerling zahlt die Versicherung nämlich auch dann, wenn ein Schaden durch das Tier entstanden ist, während ein bezahlter Tierbetreuer zeitweilig die Aufsicht für das Tier übernommen hat. Ein Tierbetreuer kann nur dann für einen vom Tier verursachten Schaden verantwortlich gemacht werden, wenn er seine Aufsichtspflicht grob verletzt hat. Obacht: Das kann allerdings bisweilen schon der Fall sein, wenn der Betreuer einen ihm anvertrauten Hund ohne Leine laufen lässt. Schadensszenarien sind Gott sei Dank nicht allzu häufig. Aber Tierhalter wie Tierbetreuer sollten sich dennoch bei einem Versicherungsagenten ihres Vertrauens einmal genauer über mögliche Haftungsfälle und dazu passende Versicherungen informieren: Gut informiert, entscheidet es sich einfach besser, ob man eine Versicherung als nötig erachtet oder nicht.

Wo findet Töpfchen das Deckelchen?
Anders gefragt: Wo findet ein Tierbesitzer, der für sein Tier jemanden zur zeitweiligen Betreuung sucht, passende Bewerber? Nun, die Jobbörse Ansus.de setzt einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf so genannte haushaltsnahe Minijobs, zu denen auch die Tierbetreuung gehört. Hier können sich Tierfreunde als potenzielle Tierhüter eintragen und sich auf Betreuungsangebote bewerben. Tierbesitzer können Bewerberdatenbanken nach Bewerbern in räumlicher Nähe zum eigenen Wohnort durchsuchen oder aber selbst eine Anfrage nach Tierbetreuung starten, auf die sich potenzielle Tierhüter bewerben können. Ansus.de bietet Tierbetreuern und –haltern daneben einen redaktionellen Bereich, in dem die hier angeschnittenen Themen noch einmal ausführlich behandelt werden. Schauen Sie doch einmal bei Ansus.de vorbei und informieren Sie sich, damit die Tierbetreuung für Ihr geliebtes Haustier oder damit Ihre Arbeit als Tierhüter eine rundum runde Sache wird.




Weitere interessante Tipps für alles mögliche finden Sie natürlich auch im Netz.

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