Eine der Ältesten und Populärsten Katzenrassen der Welt ist die Perserkatze. Perserkatzen unterscheiden sich in zwei verschiedenen Kategorien. Einmal auf der einen Seite die Kurzhaarperser die sehr Exotisch aussehen und die Colourpoints. Die Unterschiede machen sich nur in der Felllänge, Textur und in der Farbe deutlich.
Die Perserkatze ist vom Charakter her eher ruhig und zuverlässig, in Ausnahmefällen können sie auch ein wenig drang zur Sicherheit hegen. Perser sind sehr gute Freiläufer da sie die nähe der heimischen Behausung lieben und ich nicht gerne weit davon entfernen. Die Perserkatzen schmusen und lassen sich, wie eigentlich alle Katzen, sehr gerne streicheln. Aufgezwungene Liebesbezeugungen aber können auch sehr schnell zur Ablehnung übergehen. Ansonsten sind die Perserkatzen in den Verschiedensten Farben und Schattierungen auf der Erde vertreten.
Die Langhaarperser gehören allerdings auch zu der Pflege intensivsten
Katzenrassen, vor allem bei dem Langhaarperser ist das Fell sehr verfilzungsanfällig und sollte daher jeden Tag ausgiebig gekämmt und entknotet werden.
Die Perserkatze entstand als eine Kreuzung zwischen Persischer Langhaarkatze und Angora. Die ersten Perserkatzen erinnerten eher den Maine Coon Katzenrasse und hatten mit den heutigen Perserkatzen keinerlei Ähnlichkeit. Erst in laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Katzenrasse zu der die sie heute ist. Die Schnauze wurde kürzer, der Kopf runder und flacher, die Katze wurde kleiner und das Fell üppiger. In den USA wurde um 1970 eine richtige Massenzucht aufgebaut die sehr zum Nachteil der Katzenrasse züchtete. Es kamen viele Rassen Veränderungen nach Europa die so nicht gewünscht wurden. Erst seid ungefähr 20 Jahren gelingt es Züchter wieder, gesunde der Rasse entsprechende Perser zu züchten und die Fehler der Massenzucht auszubügeln.