Aerobic, Joggen oder Tennis – es gibt Sportarten, die einem BH viel abverlangen. Umso wichtiger ist es, für die Trainingsstunden optimal vorbereitet zu sein. Und das fängt nicht erst beim Aufwärmen an, denn nur mit einer optimalen Bekleidung kann die ambitionierte Sportlerin auch zur Höchstform auflaufen.
Ein herkömmliches Bustier ist unter diesen extremen Bedingungen kein hilfreicher Begleiter. Frei nach dem Motto „Only the ball should bounce“ nach Tennisikone Anna Kournikova, geht es also darum, den Busen zu stützen ohne die Sportlerin gleichzeitig einzuschränken. Die weibliche Brust kann sich bei schweißtreibenden Tätigkeiten zu einem enormen Störfaktor entwickeln, da sie keine eigene Muskulatur besitzt, die sie stabilisieren könnte. So kommt es bei sportlicher Belastung zu hohen Bewegungsaktivitäten in diesem Bereich, was sich negativ auf das innenliegende Bindegewebe auswirkt. Und das sieht nach längerer Beanspruchung nicht nur unschön aus, sondern verursacht im schlimmsten Fall sogar Schmerzen.
Drum liegt es nahe, der fehlenden Brustmuskulatur
mit einem Sport-BH entgegenzuwirken. Dieser zeichnet sich beim Qualitätscheck besonders durch drei Kriterien aus: Stützfunktion, Atmungsaktivität und Tragekomfort. Eine zusätzliche Gliederung in bis zu vier Beanspruchungsgrade soll der Trägerin zusätzlich bei der richtigen Wahl helfen. Doch letztlich entscheidet jede Sportlerin selbst. Manche Frauen haben gerne „alles im Griff“ und plädieren für ein enges Tragegefühl. Andere bevorzugen elastisches Gewebe, das sich an die Formen und Rundungen optimal anschmiegt. Natürlich gibt es auch Sportwäsche aus festem Material. Die Auswahl ist dementsprechend grenzenlos. Pauschale Aussagen lassen sich diesbezüglich kaum formulieren, denn jede Frau hat andere Ansprüche, besonders wenn es um’s Tragegefühl geht.
Um eine ausgiebige Anprobe kommt daher niemand herum. Der Sport-BH sollte augenscheinlich gut verarbeitet sein: Hier sind explizit Kanten und Nähte zu erwähnen, da deren Sitz und Nahtverläufe auf der Haut Reizungen verursachen können. Optimal wäre es, wenn sie bei der Anprobe nicht zu spüren sind. Das gleiche gilt für Etiketten, verstellbare Verschlüsse oder Bügeldrähte.
Die Sportwäsche sollte gleich nach der Benutzung gereinigt werden, da Schweiß und Hautfett das Material schnell angreifen können. Und für alle Unterwäschestücke gilt: Bitte keinen Weichspüler benutzen, damit sie ihre Form behalten.