PREIS: Teuer heißt nicht gleich gut. Die Anbieter haben sich schon seit Jahren auf die Schnäppchenjäger eingestellt und bieten immer öfter bekannte Zeltmodelle, aus minderwertigem Material gefertigt auf den Markt. Diese werden dann als Reduzierte Ware angeboten und vermitteln dem potentiellen Kunden hier ein "Super-Schnäppchen" zu machen da viele Kunden die Unterschiede sowieso nicht erkennen können. Ander wie zum Beispiel Handelsketten kaufen Zelte , erfinden eine neue Marke und verkaufen diese unter dem Deckmantel "Vorzugspreis". Auch bei seriösen Angeboten gilt: Wer spart bekommt meist weniger! Bei Gestängen, Zeltmaterialien und der Verarbeitung gibt´s riesige Unterschiede! Qualität ist natürlich wesentlich teurer aber auf die Zeit gesehen rechnet sich das wieder. Beim
Zelt sollte man keine Kompromisse machen, es ist schließlich das wichtigste Ausrüstungsteil beim Campen!
ZELTFORM: Geodätische Kuppelzelte sind am sturmsichersten. Mit den vielen Stangen werden die Windkräfte auf kleinere Flächen verteilt stabile Dreieckskonstruktionen. Der Nachteil ist das hohe Gewicht und längere Aufbauzeit können jedoch bei Schönwetter fast ohne Heringe aufgebaut werden. Kuppelzelte aber besonders Tunnelzelte sind die Leichtgewichtigsten. Kuppel- und Tunnelzelte sind etwa gleich sturmsicher wie geodätische Kuppelzelte.
ZELTSTOFFE: Die Wasserdichte (z.B.: 5000mm Wassersäule) ist sicherlich ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl eines Zeltes jedoch kann es oft ein Trugschluß sein, je höher die Wasserdichte desto besser der Zeltstoff. Denn, die Wasserdichte lässt keinerlei Rückschlüsse auf Reißfestigkeit und Haltbarkeit zu Zeltstoffes. Darum, schenkt der ‘Wassersäule nicht zu viel Gewicht
ZELTGESTÄNGE: Alugestänge sind fast "unkaputtbar". Aber auch Alugestänge können brechen, sind jedoch in diesem Fall mit Reparaturhülsen reparabel. Für GFK Stangen spricht lediglich das geringere Gewicht.
WELCHE ZELTGRÖSSE BRAUCHE ICH? Hier eine klare Aussage zu treffen ist kompliziert, da dies vom Einsatz des Zeltes abhängt. Bei Touren sollte man den Hauptaugenmerk auf das Gewicht legen, da es ja Schließlich im Rucksack getragen wird. Bei Kanutouren und Touren mit Pkw spielt das natürlich eine weniger entscheidende Rolle.