Gerade jetzt zu Weihnachten tritt häufig ein Engpass auf: Viele Menschen freuen sich über den neuen DVD-Player, die Spielekonsole oder den tollen LED-Fernseher unter dem Weihnachtsbaum, reissen die Packung auf, wollen das Gerät direkt anschließen und stellen fest… dass das wichtigste fehlt: das
HDMI Kabel. Gemäß aktueller Studien legen viele Hersteller nämlich kein solches Kabel bei, sondern weichen, um Geld zu sparen, auf ältere Versionen wie zum Beispiel DVI Kabel oder sogar Scart-Kabel aus.
Leider funktioniert die Übertragung der hochwertigen HD-Bilder mit diesen Kabeln nicht. Im Gegenteil, das Bild kann dann sogar schlimmer aussehen als bei einem herkömmlichen Röhrenmonitor. Viel Geld für die Katz, wenn das kleine Kabel fehlt. Oft kommt man deshalb nicht drum herum, sich ein HDMI-Kabel zuzulegen. Hier gibt es einiges zu beachten:
Die Länge ist (nicht) alles
Kabel gibt es in unterschiedlicher Länge. Von einem Meter bis zu über 20 Metern ist alles dabei. Hierbei gilt: bei den kurzen Kabeln ist es fast egal, welches Kabel man kauft. Die Qualitätsunterschiede sind äußerst gering. Erst bei den längeren Kabeln sollte man auf ein teureres, hochwertiges (Marken-)Kabel zurückgreifen, da hier dann doch deutliche Unterschiede in der Übertragungsqualität auftreten.
Die Marke ist gerade bei kürzeren Kabeln nicht entscheidend. Auch günstige und No Name-Kabel übertragen die Daten in guter Qualität. Amazon bietet zum Beispiel eine eigene Reihe an HDMI-Kabeln an, die sehr gut funktionieren und nur wenig kosten.
Zu überlegen ist auch, ob das Kabel dauerhaft verlegt werden soll oder variabel einsetzbar bleiben soll. In ersterem Fall kann man das Kabel nämlich Unterputz verlegen, so dass es nicht sichtbar ist.
Es gibt ebenfalls sehr flache Kabel, die z.B. auch durch enge Ritzen oder an Möbelstücken entlang geführt werden können. Für schwierig zugängliche Stellen bietet sich ein Kabel mit Gelenk-Stecker an. Diesen kann man auch über Eck benutzen, zum Beispiel, wenn der Bildschirm sehr nah an der Wand angebracht wird.