In der Kosmetikbranche unterscheidet man zwischen einem mechanischen und einem chemischen
Peeling. Beides hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile, über die man sich auf der einen Seite gut informieren sollte und auf der anderen Seite selbst entscheiden muss, welche Variante für einen persönlich am besten geeignet ist.
Mechanische Peelings kennt eigentlich jeder. Sie gibt es z.B. in Form ein Lotion, die auf die Haut aufgetragen und dann mit einer Peelingbürste oder einfach mit der Hand aufgetragen wird. Durch das mechanische Peeling wird die Haut nur an der Oberfläche behandelt. Hierbei werden überschüssige und abgestorbene Hautschuppen entfernt, sodass die Haut gleich sichtbar frischer aussieht. Dies ist auch darin begründet, dass die Durchblutung der Haut durch das
Peeling angeregt wird. Je besser eine Haut durchblutet wird, desto frischer und jugendlicher sieht sie auch aus.
Bei einem chemischen Peeling hingegen wird mit teilweise recht aggressiven Substanzen an die Haut herangegangen. Somit werden nicht nur oberflächliche Unreinheiten entfernt, sondern es wird ein ganzes Stück tiefer in die Haut gegangen. Durchgeführt wird ein chemisches Peeling mit Säure und daher grundsätzlich nur von einem Arzt. Im Vergleich zum mechanischen Peeling ist das chemische Peeling sehr teuer. Mit einer Investition von rund 500 Euro muss man schon rechnen, ein Peeling aus der Drogerie, der Apotheke oder einem Shop im Internet hingegen ist ab rund 2 Euro erhältlich. Zudem muss man bedenken, dass die Haut durch das chemische Peeling schon recht stark angegriffen wird und es einige Zeit dauert, bis sie sich wieder erholt hat. Es kann gut und gerne ein bis zwei Wochen dauern, bis man sich nach einem chemischen Peeling wieder unter die Leute trauen kann.
Der Vorteil des chemischen Peelings besteht darin, dass die Haut dazu angeregt wird, sich von selbst wieder zu erneuern. Es wächst also eine neue und damit frische Haut nach.