Der Crepe erfreut sich besonders in den letzten 20 Jahren immer mehr an Beliebtheit, nicht nur bei den Deutschen. Mit seiner Herkunft aus Frankreich, schaut er auf eine lange Tradition zurück. Urspruenglich stammt der Crepe von der grauen Galette ab, einer Eierkuchenart aus der Bretagne. Mit einem Teig, ausschließlich bestehend aus Buchweizenmehl, Salz sowie Wasser, genießt man ihn oft mit salzigen Zutaten. Mit einem Teigrechen wird der Teig auf einer gusseiernen Crep-Platte, einer Crepiere, verteilt. Das sorgt dafür, dass die Galette später dünn und luftig sind. Ein Crepes Rezept, wie wir es Heutzutage kennen besteht nur aus drei Basiszutaten. Milch, Mehl und Eiern. Der Crepe ist äußerst vielseitig und kann sowohl mit süßem, als auch mit ueppigem verspeist werden. Auf diese Weise hat sich auf dem Adventsmarkt der Crepe mit Nuss-Nougat Creme oder Zimt und Zucker als auffällig begehrt herauskristallisiert. Doch ist ein Crepe einfach nur ein dünner Eierkuchen? Nicht ganz. Der winzige, jedoch feine Unterschied liegt in der Konsistenz des Teigs. Der Eierkuchen, vor Allem bei den Amerikanern geschätzt als "Pancake" ist um einiges dicker als der französische Crepe. Bei der Vorbereitung ist es äußerst wichtig darauf zu achten, dass der Teig sehr dünnflüssig wird, damit später keine Klümpchen im Crepe vorhanden sind. Für einen Crepes Teig benötigt man neben den drei Basiszutaten noch eine große Schale, eine beschichtete Pfanne und einen Schneebesen, bzw. optional ein Küchenrührgerät. Zutaten für ein
Crepes Rezept für etwa 8 Crepes:
- 500 ml Milch
- 250 g Mehl
- 3 Eier
- Briese Salz
Bei der Vorbereitung werden zunächst alle Zutaten gemischt, bis ein dünnflüssiger Teig entsteht. Je nachdem, wie süß bzw. salzig der Crepe später werden soll, können italienische Gewürze oder Vanillezucker dazugegeben werden. Damit der Crepes Teig seinen vollen Geschmack entwickeln kann, lässt man ihn für gewöhnlich für 60 Minuten, bedeckt mit einem Küchentuch, ruhen. Im Folgenden wird eine Pfanne aufgesetzt und etwas Butter geschmolzen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die ganze Bratpfanne mit Butter dünn bedeckt ist. Zu viel Butter lässt den Crepe später zu dick und ölig werden. Nun nimmt man eine Kelle gefüllt mit Teig und gibt sie in die vorerhitzte Pfanne. Erfahrungsgemäß reicht eine Minute pro Seite zum Backen. Wenn der Crepe fertig gebacken ist, wird er auf einem Teller serviert und gefaltet. Es gibt etliche Faltmethoden für einen Crepe, ob geviertelt, gerollt oder in einer Dreiecksform, der Fantasie sind hier auch keine Grenzen gesetzt.
Author: Stephan Kirchhoff