In Italien gibt es viele sehr schöne Orte und Gegenden. Jeder der schon einmal dort war, schwärmt von seinem speziellen Ort, der der Schönste ist. Aber kennen Sie den Süden Italiens? Es muss nämlich immer nicht immer die Toskana oder die Adria sein. Die Landschaft um die Städte Palinuro und Sapri und das weiter westliche gelegene Basilicata nennt man den Cilento. Der Cilento ist in großen Teilen ein Nationalpark und liegt in der Region Kampanien bzw. auch am Rande Kalabriens. Das Gebiet um und im Nationalpark, ist auch aus kulturhistorischer Sicht ein Besuch wert. Aufgrund bedeutender Kulturgüter - wie das Paestum, der Ruinenstadt, der antiken Philosophenstadt Velia oder dem Karthäuserkloster in Padula - wurde das Gebiet zum UNESCO-Welterbe der Menschheit erklärt. Die Paestum kann bedeutende Baudenkmäler griechischer und römischer Herkunft vorweisen. Besonders große Bedeutung kommt den drei großen antiken Tempeln zu. Wie die archaische Basilika (um 530 v. Chr.), der Hera geweiht, der Tempel der Athene (um 550 v.Chr.) und der Poseidontempel. Leider ist der Cilento immer noch wenigen Deutschen bekannt. Außerhalb der Monate Juli und August, den da haben die Italiener Schulferien, ist die Küste mit ihren Fels- und Das Hinterland ist sehr schön und lässt sich mit dem Fahrrad erkunden. Sandstränden, Buchten, Grotten und Höhlen ruhig und menschenleer. Im Inneren des Cilento leben die Menschen noch heute in großen Teilen von der Landwirtschaft. Die Ernennung zum Nationalpark stellt im Cilento Tiere und Pflanzen - Flora und Fauna – unter Schutz. Die Provinzverwaltung und die Verwaltung des Nationalparks streben für die Zukunft ein Netz von markierten Wanderwegen an.