Die Freie Hansestadt Bremen wurde das erste Mal 782 erwähnt. 1358 ist Bremen der Hanse beigetreten. Der erste schriftliche Bericht über Bremen steht im Zusammenhang mit der Christianisierung. Seit 1806 nennt sich Bremen Freie Hansestadt Bremen. 1888 wurde der Freihafen gebaut und später 1901 der Überseehafen, der dann kontinuierlich vergrößert wurde gebaut. Bremen war inzwischen zu einem internationalen Handelsplatz geworden, in dem Waren aus England, Flandern oder Skandinavien umgeschlagen wurden. Eine besondere Bedeutung hatte Bremerhaven für die damaligen Auswanderer, die in Amerika eine neue Heimat suchten. Während des zweiten Weltkrieges wurde Bremen schwer zerstört.
Das Bundesland Bremen ist mit 404 km² das kleinste Bundesland Deutschlands. Das Bundesland Bremen liegt am Unterlauf der Weser und hat gut 663000 Einwohner. Der Senatspräsident und der Senat sind zugleich Bürgermeister und Magistrat der Stadt Bremen.
Sehenswürdigkeiten die man sich bei einem Stadtaufenthalt in Bremen auf jeden Fall ansehen sollte, sind das Rathaus und der „Steinerne Roland“. Natürlich auch die Bremerstadtmusikanten, die Mühle am Wall, den St. Petri-Dom und die Böttcherstraße.
Der „Steinerne Roland“ gilt als Symbol für Recht und Freiheit. Den „Steinernen Roland“ errichtete man 1404 aus Elmkalkstein. Alten Schriften zufolge hatte Bremen zuvor einen hölzernen Roland. Der hölzerne Roland verbrannte im Jahr 1366. Der „Roland“ ist ein Standbild eines Ritters mit einem Richterschwert. Die Statue wurde auf dem Rathausplatz gegenüber dem Bremer Dom aufgestellt. Von Bremen aus verbreitete sich das Bild des Rolands als Freiheitssymbol in Europa.
Das „Bremer Rathaus“ liegt mitten in der Altstadt von
Bremen direkt am Marktplatz.
Gebaut wurde das alte Rathaus 1405 bis 1409. Die erste Renovierung fand von 1595 bis 1612 statt. Das „Bremer Rathaus“ wurde bis 2003 mehrfach renoviert. Durch eine Außenverschalung überstand das Rathaus die Bomben des zweiten Weltkrieges fast unbeschädigt. Im zweiten Weltkrieg wurden 60% von Bremen zerstört.
600 Jahre nach seiner Errichtung wurde der „Roland“ von Bremen, aufgrund seiner Bedeutung für die Unabhängigkeit der Stadt, zusammen mit dem „Bremer Rathaus“, im Juli 2004 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.