Abzocke im Internet: Die Abo-Falle

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eingetragen am
2011-10-13 22:26:34
von: Lisa Rotschildt

Abzocke im Internet: Die Abo-Falle

Die wahrscheinlich häufigste Betrugsmasche im Netz der Netze dürfte mit versteckten Kosten zu tun haben. Die Funktionsweise dieser Masche ist simpel und effizient. Sie wird in allen möglichen Wirtschaftsbereichen vorgenommen, am meisten wohl in den folgenden Bereichen:

- Klingeltöne
- Mobiltelefon-Spiele
- Banal-Anwendungen (ohne nennenswerten Mehrwert)
- Hausaufgaben/Refereate
- Rezepte
- Routen-Navigation
- Insider-Informationen jeder Sorte

Unter Einsatz von dieser Abzockmasche werden also vergleichsweise geringwertige ebenso wie banale Dinge angeboten, die schwer in ihrer Qualität zu beurteilen sind und bei denen der Computer-Nutzer meint, dass sie heutzutage im Großen und Ganzen kostenlos im Netz der Netze erhältlich sind.

Der Anwender geht hierfür unwissentlich einen Vertrag ein, der auf den ersten Blick wie übliche AGB wirkt. Inmitten dieses komplexen Vertragswerkes befindet sich ein Verweis auf die Kosten, die meist in Gestalt eines Abos entstehen: weit verbreitet sind mehrere Zahlungen in Höhe weniger EUR über einen Zeitabstand von mehreren Monaten.

Juristische Kritik

Verbraucher sind in Deutschland besonders geschützt. Die Gerichte bescheinigen immer wieder, dass Kosten für den Konsument vor Abschluss des Vertrags transparent sein müssen. Zu diesem Zweck reicht es keineswegs, dass der Preis einer Leistung in den Geschäftsbedingungen anstrengend herausgesucht werden kann. Vielmehr muss der Wert im direkten Zusammenhang mit den für den Abschluss des Vertrags erforderlichen Angaben deutlich ersichtlich sein, also in der Nähe des „Absenden“-Knopfes des Registrierungsformulares stehen.

Folgen

Im Normalfall fühlt sich der Verbraucher veräppelt, denn er wollte gar kein Abo haben und vermutet einen Fehler. Um trotzdem an die Abo-Gebühren zu gelangen, wird von den Übeltätern intensives Mahnen vorangetrieben. Kunden erhalten Mahnungen, es werden Rechtsfolgen angedroht und Fristen gesetzt.

Doch wie soll sich derjenige verhalten, der in die Abonnement-Fallgrube getappt ist? Grundsätzlich ist es sicherlich immer angebracht, dass ein Anwalt feststellt, ob es sich tatsächlich um eine Abo-Falle handelt. Wurde mitnichten über anfallende Kosten aufgeklärt? Wurde etwaig bei dem Vertragsabschluss ein falscher Eindruck erweckt?

Falls dies bejaht werden kann, sollten im nächsten Schritt Tathinweise sichergestellt und Zeugen ermittelt werden. Denn nur auf diese Weise kann im Zweifelsfalle auch vor Gericht bewiesen werden, dass nie ein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen war. im Allgemeinen findet man mit einer Internet-Suche in Online-Communities weitere Betroffene.

Nachdem die rechtliche Situation klar, Beweise sicher und Zeugen bekannt sind, sollte man den Bauernfänger über diesen Umstand sachkundig machen. Dann kann man sich zurücklehnen: So eine zwielichtige Vereinigung hat Unrecht und man kann in Folge dessen jede Mahnung ignorieren. Was man jedoch auf keine Fall tun darf ist, Schreiben von Gerichten und Ordnungsbehörden in dieser Problematik zu ignorieren, denn: Vertritt man seine Rechte nicht, kann der Betrüger einen gerichtlichen Titel erwirken und den Gerichtsvollzieher beordern.



Weitere interessante Tipps für alles mögliche finden Sie natürlich auch im Netz.

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