DSL ist ein boomender Markt. Immer mehr Haushalte entscheiden sich dafür, via DSL im Internet zu surfen. Und eines haben alle boomenden Märkte gemeinsam: Zahlreiche Anbieter kämpfen um die Gunst der Nachfrager. Dass die Zahl der Anbieter in diesem Bereich stetig steigt, ist eine Tatsache, die für die Nachfrager deutlich besser ist als für die Anbieter. Denn mittlerweile sitzen die Nachfrager am längeren Hebel – bildlich gesprochen. Als vor Jahren die Anzahl der Anbieter noch sehr gering war, dafür die Anzakl der Nachfrager umso größer, da konnten die wenigen Anbieter ihr „Fast-Monopol“ gnadenlos ausnutzen und den Kunden die Bedingungen, zu denen ein Vertrag abgeschlossen werden konnte, aufdiktieren. Eine mindestens zweijährige Mindestlaufzeit und ewig lange Kündigungsfristen waren da eher die Regel und nicht die Ausnahme. Von den enorm hohen Kosten in der Anfangszeit des DSL ganz zu schweigen.
Doch das Blatt hat sich gewendet. Immer mehr neue Anbieter drängten nach und nach in den Markt und so wurde auch das
DSL billig. Auch die langen Vertragslaufzeiten der Anfangszeit sind längst Geschichte. Die Anbieter haben erkennen müssen, dass die Kunden von heute sich nicht mehr gerne langfristig binden. Schließlich unterbieten die verschiedenen Unternehmen regelmäßig die Angebote ihrer Konkurrenten. Da möchte man als Kunde flexibel sein und schnell wechseln können. Deswegen bieten einem viele Firmen mittlerweile sogar die Möglichkeit, Verträge ganz ohne Mindestlaufzeit abzuschließen. Die Verbraucher freut's.