Auch wenn Tsunamis ein so genanntes „Wunder der Natur“ sind und bei manchen Menschen vielleicht ein besonderes Interesse hervorrufen, sind sie dennoch für Mensch und Natur sehr gefährlich und unberechenbar. Das beste Beispiel dürfte hierfür wohl der Tsunami im Indischen Ozean am 26.12.2004 sein. Dieser Tsunami hatte eine Stärke von 9,0 auf der Richterskala und bestand direkt aus mehreren Flutwellen. Durch diese Flutwellen wurden Schäden in verheerendem Ausmaß verursacht, in den Küstenregionen am Golf von Bengalen, in Südasien, an der Andamanensee sowie auch in Ostafrika. Als
Tsunami Folgen mussten wohl ungefähr 230.000 Menschen ihr Leben lassen. Zudem wurden unzählige Einheimische am Indischen Ozean obdach- und mittellos. Neben der Tatsache, dass so viele Menschen in Folge dessen verstorben sind, bestand darüber hinaus die Gefahr von Seuchen. Aufgrund dieser Tatsache wurden Massengräber ausgehoben um die Leichen so schnell wie möglich zu begraben. Teilweise wurden die Menschen auch verbrannt. Zunächst wurde vermutet, dass Typhus oder auch Cholera ausbrechen könnten, woraufhin halt diese Maßnahmen ergriffen wurden. Weitere seuchenähnliche Probleme waren Lungeninfektionen oder auch Sepsis. Auch wenn wir hier in Deutschland nur am Rande alles mitbekommen konnten, gab es auch viele Urlauber an diesem Ort. Viele versuchten, ihre Kinder noch zu retten oder aber sich selbst in Sicherheit zu bringen. Dies gelang leider nicht immer, so dass auch viele deutsche Urlauber elendig zugrunde gingen. Neben den Todesopfern sind selbstverständlich auch viele materielle Dinge zu Bruch gegangen, wodurch etliche Existenzen zerstört wurden. Allerdings kann ein Tsunami in dieser Art nicht als Klimakatastrophe deklariert werden, da dieser wohl aufgrund eines Erdbebens erfolgt ist.