Negativ Schlagzeilen hat in den letzten Wochen die Ukraine gemacht mit Ihrem Programm zur Eindämmung der Straßenhunde. Hintergrund der Aktion sind die Vorbereitung zur Europameisterschaft 2012. Dort will sich die Ukraine als fortschrittliches Land präsentieren und Vorbehalte der Westeuropaer und dem Rest der Welt ausräumen.
Genau das Gegenteil wurde jedoch durch die skrupellosen Morde an den Straßenhunden erreicht. Weltweit riefen Tierschützer zum Boykott gegen die Sponsoren auf, um somit den Druck auf die Regierung der Ukraine zu verstärken. Anlass waren die Methoden der Straßenhundebekämpfung. So wurden den örtlichen Müllentsorgungsunternehmen mobile Krematorien zur Verfügung gestellt mit der Anweisung die Straßenhunde mit Gift zu betäuben und anschließend direkt im mobilen Krematorium zu verbrennen. Andere Gegenden in der Ukraine verwendet zwar keine so grausamen Mordmaschienen, sorgten aber auch dafür das die Vorgabe der Regierung umgesetzt wird: binnen 6 Monate mindestens 12.000 Straßenhunde von den Straßen der Ukraine zu schaffen. Das „von den Straßen schaffen“ legten die gemeinden so aus, dass Sie massenweise Gift verstreuten und man auch in größeren Städten ganze Hunderudel in den Fußgängerzonen auf grausame Weise verenden sehen konnte. Nachdem die Öffentlichkeit dieses grausame Treiben auf das schärfste kritisiert hat rudert die ukrainissche Regierung zurück.
Dennoch zeigt dieser Fall wie wichtig der
Tierschutz ist. Nicht nur gefährdete Arten auf Sumatra oder in den Steppen Afrikas müssen geschützt werden. Auch in Europa gibt es einen erheblichen Bedarf an Tierschutz. Solange in spanischen Tierheimen Hunde gequält werden und in Rumänien die Wölfe heftig bejagt werden bedarf es auch in Europa einer großen Initiative für den Tierschutz.