Inzwischen hat die Modeindustrie eingesehen, dass fast jede zweite Dame in Deutschland eine Kleidergröße über 38 und eher noch darüber hat und reagiert: Es gibt immer mehr
Mode für Mollige. Mollig ist man nach landläufiger Meinung ab Größe 40/42. Ab dieser Größe gibt es jedenfalls Kleidung in den extra Modeläden und Onlineshops für Mollige. Das Besondere an der Mode für Mollige ist, dass sie anders geschnitten sein muss als die Standardmode. Obwohl dies auch vom Trend in der Mode zu figurbetonten oder umspielenden Schnitten abhängt. Wenn die Standardmode weite lässige Kleidungsstücke anbietet, können Mollige auch in den üblichen Kaufhäusern und Boutiquen fündig werden. Wenn die Mode aber kurz und eng oder phasenweise auch mal bauchfrei ist, dann muss man mit ein paar Kilos mehr sich auf die Suche nach modischen Alternativen machen.
Mode für Mollige besteht nicht automatisch nur aus weiten Kleidungsstücken, sondern sie wird von den Designern speziell auf die weiblichen und männlichen Problemzonen angepasst. Wirklich gute Modegeschäfte für Mollige bieten für jedes Figurproblem die passende Lösung an. Der Unterschied zwischen Molligen und Schlanken besteht ja darin, dass Mollige an verschiedenen Stellen 'zuviel' haben, wo Schlanke der allgemeinen Norm entsprechen. Man kann keinesfalls jede mollige Dame oder jeden fülligeren Herren in Standardkleidungstücke ihrer Größe stecken und erwarten, dass dies gut aussieht. Der Schnitt muss der Körpergröße der Person und ihrer spezifischen Figur folgen. In der Damenmode ist beispielsweise die sogenannte A-Linie für Mollige sehr beliebt, sie kann aber sehr unvorteilhaft wirken, wenn die Dame schmale Schultern hat. Ebenso können weite gerade geschnittene Oberteile eine Person molliger aussehen lassen, als sie ist. Es ist gut, die schlanken Stellen ein wenig zu betonen und die sogenannten Polster zu kaschieren. Gute Schnitte helfen dabei. Mode für Mollige erfordert besonderes designerisches Geschick.