Eines der meistgetragenen Accessoires ist mit Sicherheit der Gürtel. Schmal und praktisch hält er die Hose an Ort und Stelle. Frauen sowie Männer können kaum mehr auf das Accessoire verzichten und das nicht nur aus praktischen Gründen. Gerne wird er mittlerweile auch als dekoratives Accessoire benutzt und peppt schlichte Outfits auf.
Designer schätzen am Gürtel den enormen gestalterischen Spielraum. Gut für den Gürtel, der deshalb jede Saison in neuer Aufmachung auf den Laufstegen von Paris, Mailand und Co. zugegen ist. So sind vor allem Variationen aus Canvas und hellen Ledertönen in den Sommermonaten beliebt. Zur Winterzeit darf es eher etwas derber und dunkler sein. Verziert werden die Gürtel mit Nieten oder ausgefallenen Gürtelschnallen. Je opulenter der Gürtel, desto mehr erinnert er an ein Schmuckstück. Dabei können auch spezielle Formen wie Totenköpfe gut berücksichtigt werden. Ein besonderer Trend in diesem Jahr sind
geflochtene Gürtel. Ob grob- oder feinmaschig, die Flechtvariante wirkt verspielt und interessant.
Siegertyp Gürtel
Erste Gürtel wurden bereits aus der Bronzezeit gefunden. Sie bestanden meist komplett aus Metall. Erst im Mittelalter kam Materialien wie Leder, Samt, Seide und Brokat bei den so genannten Prunkgürteln zum Zuge. Wie der Name schon vermuten lässt waren diese nur für den Adel bestimmt. Eine kurze Zeit von den Hosenträgern verdrängt, kam der Gürtel zum Ende des 19. Jahrhunderts wieder in Mode und lässt sich seitdem aus den Kleiderschränken nicht mehr weg denken.