Wer liebt, will alles zusammen mit der geliebten Person machen. Dazu gehören nicht nur die alltäglichen Situationen, wie gemeinsam kochen, spazierengehen, Wohnung einrichten sondern viel mehr. Der Partner ist meistens für uns die wichtigste Bezugsperson in den zwischenmenschlichen Kontakten. Schon bei der
Partnersuche ist es klar, dass Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der Beziehung darstellt. Mit der geliebten Person wollen wir über alles reden und sogar streiten, natürlich um sich später mit ihr zu versöhnen.
Streiten gehört zu jede Beziehung, da wir unterschiedliche Wahrnehmung haben und auf unterschiedlichste Weise auf die bestimmten stressbedingten Situationen reagieren. Streit muss aber nicht einen Nervenzusammenbruch und totale Katastrophe bedeuten. Wer gut streiten kann, profitiert sogar davon. Es geht natürlich nicht um Profit in Sinne der Durchsetzung der Eigenwille. Mir der Durch Manipulation und den Machtkämpfe kann man der Beziehung nur schaden. In der Beziehung ist eine innige Vertraulichkeit und gegenseitige Verständnis der Gewinn.
Was bedeutet aber gut streiten? Viele Menschen denken, dass man beim Streiten auf die Gefühle verzichten soll und die Sache ist vor allem sachlich zu klären. Es stimmt aber nicht. Die Gefühle sollen auch ausgesprochen werden. Am besten Ärger immer gleich aussprechen, dann staut sich nichts auf. Wenn man über Mißverständnisse und Gefühle spricht, gibt man den Partner einen Möglichkeit zu reagieren und sein Verhalten entsprechend zu korrigieren.
Auf jedem Fall ist es besser sich auf eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu konzentrieren anstatt Vorwürfe zu machen. Klare Aussagen helfen dem Partner, sich darauf zu beziehen und zu überprüfen wie weit ist es möglich, Bedürfnissen des Gegenübers nachzugehen, deswegen sind Pauschalurteile oder Verallgemeinerungen beim Streiten zu vermeiden.