Gold kennt die Menschheit schon seit ca. 6000 Jahren. Gold ist damit eines der ältesten vom Menschen genutzten Metalle. Seitdem die Menschheit dabei Gold kennt, wird Gold auch für die Herstellung von
Schmuck verwendet, oder aber eben als Ziermetall.
Gold wurde auch lange Zeit als Wertmesser verwendet und auch Schmuck hatte dabei unter Umständen oftmals die gleiche Bedeutung wie das heute von uns verwendete Bargeld, oder aber die Kreditkarte, sprich galt als Zahlungsmittel. In der Türkei ist es dabei heute noch so, dass Gold, bzw. Schmuck aus Gold, als sicheres Investitionsmittel gilt. Es ist dabei so, dass sich in so manch türkischer Familie diese Investition in Gold schon manchmal bewährt hat. Dass die Goldpreise in den letzten Jahren stark angestiegen sind weltweit, hat die Türken dabei nur noch bekräftigt zu Verlobungen, Hochzeiten und Geburten, aber auch schon zu den Beschneidungsfesten Schmuck aus Gold zu verschenken. Es ist dabei nämlich so, dass der Schmuck, den die Braut bei ihrer Verlobung, bei der Hochzeit und der Geburt der Kinder erhalten hatte, als Absicherung bei Trennungen auch heute noch eine sehr große Bedeutung hat, wobei es in der Türkei selbst heute auch ein modernes Scheidungsrecht gibt, wonach die geschiedene Ehefrau auch finanziell abgesichert ist.
Die türkischen Frauen begehen aber heute noch immer die so genannten „Goldtage“. Diese finden ein- oder zweimal im Monat statt. Bei den Treffen erhält die jeweilige Gastgeberin von ihren weiblichen Gästen Goldmünzen geschenkt. Kaufen kann man Schmuck und Münzen aus Gold in der Türkei in Schmuckgeschäften, die es dort zu Tausenden gibt. Auch der Export blüht.
Die Gold- und Silberschmiede in der Türkei sind berühmt. Es gibt sie dabei bereits schon seit Jahrhunderten. Lange Zeit waren es die Armenier, die den Schmuck für die Sultane fertigten. Die Schatzkammer des Topkapi Palastes in Istanbul beherbergt einen Teil von diesem Schmuck.