Papier - ein geschichtlicher Überblick

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eingetragen am
2007-07-18 17:36:27
von: Bernhard Heß

Papier - ein geschichtlicher Überblick

Jegliche Art von Papier unterliegt dem Alterungsprozess. Davon betroffen sind in schwerpunktmäßig die Festigkeit, die Oberflächengüte und der Farbton. Durch die Zugabe verschiedener Roh- und Zusatzstoffe bei der Herstellung kann eine sehr viel höhere Lebensdauer erreicht werden. Papiere, die als alterungsbeständig bezeichnet werden dürfen, behalten ihren speziellen Gebrauchswert oft viel länger als eintausend Jahre. Papier wird meistens zum Beschreiben und Verpacken eingesetzt. Im Kunsthandwerk werden aber manche Papiere aber auch für Scherenschnitte und Fadengrafik genutzt.
Das Format eines Papiers wird aus der Abmessung eines genormten Bogens unter der Berücksichtigung von dessen Länge und Breite ermittelt. Die gängigsten Formate nach Deutscher Industrienorm sind DIN A0 bis DIN A5.
Die Grammatur (Gewicht des Papiers) wird als Flächengewicht in Gramm pro Quadratmeter angegeben.
In vergangener Zeit wurde das Papier aus aufbereiteten Lumpen hergestellt, die auch Hader genannt wurden. In der heutigen Zeit werden nur noch ausgesuchte Spezialpapiere aus solchen Hadern gefertigt. Gebräuchliche Papiersorten entstehen aus einem Baumwollfaserstoff in Verbindung mit Zellstoff.
Die ursprünglichste Art der Herstellung von Papier ist die auch als Bütten bezeichnete Handschöpfung, die schon vor mehr als zweitausend Jahren in China erfunden wurde. Dabei wurden mittels bespannter Siebrahmen aus einem Faserbrei Fasern geschöpft, die durch Schütteln vergleichmäßigt, anschließend abgegautscht und schlussendlich getrocknet wurden.
Begünstigend auf die Licht- und Alterungsbeständigkeit von Papier wirkt sich dessen Holzfreiheit aus. Es besteht dann also nur aus Zellstoff, Hadern, holzfreien Papierresten oder vielfältigen Kombinationen dieser Materialien.
Maschinell hergestellte Papiere haben eine bestimmte Laufrichtung. Das bedeutet, dass die Zellstofffasern überwiegend in der Längsrichtung angeordnet sind. Durch eine Reißprobe kann festgestellt werden, ob sich das Papier in der Schmalbahn (längs geschnitten) oder Breitbahn (quer geschnitten) befindet.
Als Leimungsgrad wird der Anteil des Papiers an den Zusätzen von Leimungsmitteln bezeichnet, die das Papier daran hindern, Wasser aufzunehmen.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Unterscheidung von Papieren ist dessen Oberflächengüte, so gibt es sehr glattes Grafikpapier, glattes Skizzenpapier oder rauere Zeichen- oder Aquarellpapiere.
Der Vorläufer von gebräuchlichem Papier ist Papyrus und wurde schon zu Beginn des 2. Jahrtausends vor Christus im alten Ägypten erfunden. Das Mark der Stängel der Papyrusstaude wurde dafür zunächst in viele dünne Streifen geschnitten. In einigen rechtwinklig übereinander gelegten Schichten wurde dann mit einem Holzschlegel darauf geklopft und anschließend verpresst. Der heraustretende Saft verband die Streifen beim Trocknen zu einem festen aber elastischen Gefüge. Dieses Material wurde sogar als Verbandmaterial für die Mumifizierung von Leichen genutzt.



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