Man kennt das ja. Man investiert jede Menge Schweiss und Tränen um sich seine Wohnung nach seinen
Vorstellungen einzurichten und sich irgendwann richtig heimisch zu fühlen.
Aus heiterem Himmel ereilt einen aber eine Situation die einen dazu zwingt das alles
aufzugeben und nochmal von Vorne anzufangen.
Als würde das nicht reichen muss man alles was man angefangen hat auch wieder rückgängig
machen um die Wohnung in einem sauberen, renovierten Zustand übergeben zu können.
wenn man gezwungen ist sich eine neue Wohnung zu suchen kann man nur das beste daraus
machen und die Situation optimistisch als Neubeginn bewerten. Man sagt ja Veränderung ist gut.
Mit wieviel Stress so ein neuer Ansatz einher geht wird dabei aber nicht erwähnt.
Sofern man mit viel Glück eine Wohnung gefunden hat die einem gefällt,
heisst das ja noch lange nicht, dass man diese so ohne weiteres anmieten kann.
In unserem Staat wird Bürokratie ja bekanntlich groß geschrieben.
Das bedeutet das man in den meisten deutschen Städten ohne
saubere Schufa Auskunft, einer Mitschuldenfreiheitserklärung sowie diversen Nachweisen
über die persönliche finanzielle Lage, so gut wie keine Chance hat.
Wenn man diese erste Hürde mal überwunden hat kann man sich leider nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.
Als nächstes muss man nämlich an die Kosten denken, die durch Miete, Kaution, Provision
und zu guter letzt dem meist sehr kostspieligen Umzug enstehen.
Letzteres kann man sich, vorrausgesetzt man hat viele Helfer in seinem Umfeld,
auch relativ günstig organisieren. Ist man auf sich allein gestellt,
kommt man vermutlich nicht günstig davon.
Leider gibt es keine
Gutscheine für Umzugshelfer.
Letztlich muss man sich beim Auswählen und Einrichten von Strom-, Gas-, TV- sowie Internetanbietern
vermutlich das Ohr abtelefonieren, kann sich aber im Anschluss nach einem riesigen Brocken Arbeit
endlich entspannt in seiner neuen Wohnung zurücklehnen.
Die einzigen die es einem dann noch vermiesen können, sind die Nachbarn.