Innerhalb kürzester Zeit schafften Browsergames den Sprung von kleinen Hobby-Anwendungen zu ertragreichen Unterhaltungsmedien. Im Zuge des Web2.0 Booms im Internet und der schnellen Verbreitung von Nachrichten, Tipps und Tricks über soziale Netzwerke sammelten Browserspiele immer größere Spielerscharen um sich und begeistern heute tausende Teilnehmer aus aller Welt. Einige der erfolgreichsten
Browsergames kommen aus Deutschland und wurden bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt.
Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Tatsache, dass Browsergames kostenlos spielbar sind und keinerlei Gebühren und Abos vorschreiben. Eine einfache Anmeldung mit Emailadresse und Passwort genügt in den meisten Fällen, um direkt ins Spiel einsteigen zu können. Diese niedrige Barriere sorgt seit Jahren für rege Spielerzahlen und ermöglicht auch kleineren Browsergames schnell eine aktive Community aufzubauen.
Besonders beliebt ist das Genre der Rollenspiele. Teilnehmer dieser Browsergames schlüpfen in die Rolle eines Helden und erledigen für Nichtspieler-Charaktere wichtige Aufträge und Missionen. Als Belohnung erhalten sie meist einige Münzen oder wertvolle Ausrüstung. Im Laufe des Browsergames gewinnen Spieler an Erfahrung und stärken ihren Helden mit neuen Fähigkeiten und zusätzlichen Zaubern. Auf diese Weise entsteht eine Art Identifizierung mit der eigenen Spielfigur, die ein konstantes Spielen sichert.
Dank Mikrotransaktionen bieten die meisten Hersteller ihre
Browsergames kostenlos im Internet an. Sie verlassen sich dabei auf eine kleine Gruppe Teilnehmer, die für echtes Geld weitere Spielinhalte erwirbt und so die Kosten für Entwickler, Marketing und Server trägt. Kritische Stimmen bemängeln allerdings mögliche Verschiebungen der Spielbalance durch dieses System. Dennoch funktioniert das Konzept hervorragend, weshalb auch in Zukunft Browsergames kostenlos spielbar bleiben und damit jedem Interessenten einen leichten Einstieg gewähren.