Manchmal geht es im Leben ziemlich hektisch zu. Beruf und Familie sind nicht immer leicht zu vereinbaren. Oft hilft dann eine kurze Auszeit, ein entspannendes Bad, um wieder Kraft zu tanken. Wer dann noch das Glück hat, einen Whirlpool zu besitzen, kann sich doppelt freuen. Ein
Whirlpool Bad wird sogar zu Therapiezwecken eingesetzt. Unter anderem soll ein Whirlpool hilfreich sein bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Rheuma. Aber auch bei Asthma und Schlafstörungen findet der Whirlpool therapeutische Anwendung. Deshalb verzichtet man in Kurkliniken oder Wellnesshotels längst nicht mehr auf diese wohltuende Erfindung.
Das sprudelnde warme Quellen heilsam und entspannend wirken, wussten schließlich bereits die alten Griechen zu schätzen. Die Römer hatten ebenfalls eine lebendige Bäderkultur. Zwischenzeitlich kam man dann jedoch zu der Auffassung, dass Baden schädlich sei, und vermied weitestgehend den Wasserkontakt. Man meinte mit dem Wasser könnten Krankheiten über die Poren in den Körper gelangen. Diese Idee verbreitete sich etwa mit Beginn des 15. Jahrhunderts und hielt sich für längere Zeit hartnäckig. Statt Wasser nutzte man vor allem bei Hofe jede Menge Parfüm und Puder. Im Wandel der Zeiten hat sich auch das Material, aus dem die Badewannen geschaffen sind, verändert. Während man in der Römerzeit überwiegend in steinerne Becken stieg und im Mittelalter die Holzwanne nutzte, hielt im 19. Jahrhundert die Badewanne aus verzinktem Eisenblech Einzug. Bald kam die emaillierte Wanne aus Stahl hinzu. Etwa seit den 1990iger Jahren setzen sich Wannen aus Kunststoff mehr und mehr durch. Natürlich kann man sich auch für exklusive Materialien, wie Marmor entscheiden oder sein Bad ganz urig einrichten.