Wen haben die Nachbarn noch nie genervt? Dann singt Herr Müller jeden morgen lauthals unter der Dusche. Oder der Keller hängt schon eine Ewigkeit über und über mit Wäsche. Es gibt fast immer einen Grund sich aufzuregen. Da nützt die schönste Hausordnung nichts wenn sie nicht gelesen wird. Aber was kann man da machen? Es muss ja nicht immer gleich der Vermieter eingeschaltet werden. Es hilft oft wenn man einfach das Gespräch sucht. Oft ist uns unser Fehlverhalten gar nicht bewusst. Dies ist auch für den Haussegen förderlich. Die Mittagsruhe sollte z.B. immer eingehalten werden. Auch der Mülldienst macht sich am besten wenn er planmäßig eingehalten wird und man beim Rausgehen die
Haustür leise schließt. Es bringt viel wenn man hin und wieder aufeinander eingeht. Vielleicht freundet man sich ja sogar an. Aus nichtigen Streitereien werden dann gemeinsame Fußballabende. Ist doch auch ein schöner Pluspunkt wenn wir uns sicher sein können dass der Nachbar unser Paket annimmt wenn wir gerade nicht anwesend sind. Oder jemand ist so nett und schließt uns die Haustüren auf wenn wir unseren Schlüssel verschusselt haben.
In einer WG läuft das Ganze etwas anders ab. Hier muss die Rücksicht noch größer sein um ein vernünftiges Zusammenleben zu ermöglichen. Da geht es dann weniger um irgendwelche Haustüren als darum den Müll runter zu bringen. Manche Dinge müssen eben einfach nicht sein. Gerade wenn man eine neue WG gründet kann einiges auf die zukünftigen Mitbewohner zukommen. Es ist ratsam schon vorher etwas über seine Mitbewohner in Erfahrung zu bringen. Jeder hat so seine kleinen oder größeren Fehler. Mit Freunden gestaltet sich das Ganze natürlich einfacher. Gerade neue Städte können in bekannter Gesellschaft zu einem spaßigen Abenteuer werden. Nach einem anstrengenden Tag hat man dann immer jemanden dem man davon erzählen kann. Dann wird zusammen gekocht und man schaut sich noch einen Film an. Es ist nicht immer leicht für Studenten das passende Dach über dem Kopf ausfindig zu machen. Auf Börsen wie studenten-wg.de oder den Seiten des jeweiligen Studentenwerks wird man schnell fündig. Völlig egal ob es nun ein einzelnes Zimmer sein soll oder eine Wohnung.