Umwelt und Energie sind Spitzenthemen der modernen Welt. Die wachsende Bevölkerung der Erde verbraucht immer mehr Strom, Wasser und andere Rohstoffe. Längst ist bekannt, dass notwendige Entwicklungen und Fortschritte in diesem Bereich gar nicht schnell genug gehen können. Trotzdem ist die Botschaft nicht nur bei der Industrie, sondern auch bei vielen Privatpersonen noch nicht richtig angekommen. Es ist wichtig, dass jeder, unabhängig von der Größe seines Haushalts, sich Gedanken über seinen Energieverbrauch macht und auch bei alltäglichen Verrichtungen und Kleinigkeiten die Umwelt und das Klima bedenkt und berücksichtigt.
Ein besonders wichtiger Punkt ist die Heizung. Ob man sich für eine moderne
Elektroheizung oder Gastherme entscheidet oder mit Holzpellets oder Solarenergie heizen möchte: Die Entscheidung sollte nicht nur von den Kosten, sondern auch von der Nachhaltigkeit der Methode beeinflusst werden. Auf Dauer werden sowieso die umweltgerechten Heizmethoden die günstigsten sein, auch, wenn sie jetzt noch vergleichsweise kostenintensiv bei der Montage bzw. Nach- oder Umrüstung sind. Die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten erkennt man an der Klassifizierung nach dem europäischen Energielabel, die von A bis G reicht, wobei seit 2011 die Klassen B bis G entfallen. Ein Gerät der Energieeffizienzklasse A++ oder A+++ entspricht dem heutigen Stand der Technik und wird auch in den nächsten Jahren noch gute Dienste leisten. A++ spart 40 Prozent Energie gegenüber dem einfachen A, A+++ sogar 60 Prozent. Durch die Verwendung sparsamer Geräte im Haushalt und durch effektives und umweltgerechtes Heizen kann jeder nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Schutz und Erhalt von Klima und Umwelt beitragen, sondern auch kräftig Geld sparen.