Ob integrierbar, voll integrierbar, unterbau- und dekorfähig oder autark – die Auswahl des Geschirrspülers beginnt bei der Positionierung: Wo ist Platz, wo soll er hin?
Einfach ist es natürlich, wenn der alte durch einen neuen
Geschirrspüler ersetzt wird und der neue dann im wahrsten Sinne des Wortes den Platz des alten übernimmt. Ist jedoch noch kein Platz für die Spülmaschine vorgesehen, so kommen – je nach Aufteilung der Küche oder ggf. auch des Hauswirtschaftsraumes – verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Unterbau- und dekorfähige Modelle etwa können in eine vorhandene Küchenzeile integriert werden. Mit ein wenig Glück ist für das gewünschte Modell auch genau jenes Dekor vorrätig, das schon die Küchenzeile ziert. Erheblich mehr Glück braucht es, wenn das vorhandene Dekor mit dem neuen Geschirrspüler übereinstimmen soll, denn meist zeigt die Küche nach einiger Zeit gewisse Verfärbungstendenzen. Zum anderen ist nicht jedes Dekor der Sorte „Buche“ oder „Esche“ gleich. Manchmal sind die Unterschiede sehr deutlich und dann wäre die Wahl eines Edelstahlmodells vielleicht besser gewesen.
Unterbaufähige Geschirrspüler werden lediglich unter die Arbeitsplatte gesetzt (oder auch unter einem hochstehenden Gerät, etwa ein Kühlschrank) und ersetzen dann zum Beispiel einen Unterschrank samt Fußleiste. Meist sind unterbaufähige Geräte leichter als „Fremdkörper“ zu erkennen als die integrierbaren bzw. vollintegrierbaren.
Bei den integrierbaren Geschirrspülern deutet lediglich die Bedienzeile (meist in Edelstahloptik) auf das technische Gerät hin, während diese bei den vollintegrierbaren ebenfalls hinter der Küchenfront verschwindet. Inklusive eines passenden Griffs sieht dann der Geschirrspüler nicht anders aus als ein Unterschrank mit Schublade und Tür. Der Aufwand für diese vollständige optische Integration ist ungleich höher, weshalb diese Geräte meist teurer sind.
Freistehende Standgeräte sind dagegen eher günstiger, müssen sich keinen Platz in der Einbauküche suchen und es gibt sie in deutlich mehr Größenvarianten als die anderen. So gehören zu den Standgeräten auch die kleinen, für vier Maßgedecke konzipierten Tischspülmaschinen. Zu beachten ist dabei natürlich, dass Spülmaschinen einen Wasserzulauf, einen Wasserablauf und eine Steckdose (Strom) benötigen. Dies ist oft der Grund, warum Geschirrspüler in der Nähe des Spülbeckens positioniert werden, denn die Zuleitungen für Wasser sind recht dick und wenig flexibel und lassen sich nur schwer hinter den Unterschränken einer fertig installierten Küchenzeile unterbringen.
Einfacher ist es daher auf jeden Fall, wenn eine Küche von Grund auf neu gestaltet und damit auch die Frage der Gerätestandorte diskutiert wird.