Schädlinge in Haus und Garten verursachen unterschiedliche Schäden. Sie fressen die liebevoll, gepflanzten Rosen und Salatköpfe an oder machen sich über die Vorräte her.
Die Schädlingsbekämpfung ist sehr wichtig, um finanzielle Verluste zu vermeiden und auch um Krankheitserreger zu bekämpfen. Bei einem Befall mit Schädlingen muss schnell gehandelt werden, um zu verhindern dass die Schädlinge auf andere Pflanzen oder Hölzer übergreifen. So kann sich der „Echte Hausschwamm“, jahrelang unerkannt in Hohlräumen ausbreiten. Er durchdringt dabei sogar Mauerwerk und Beton. Nachdem der Pilz dem Holz, das Cellulose entzogen hat, lässt sich das Holz mit der Hand eindrücken. Dieser Schädling ist in einigen Bundesländern meldepflichtig. Seine Bekämpfung erfolgt nur durch ein autorisiertes Fachunternehmen. Befallende Bauten müssen fachgerecht saniert werden.
Dieser Pilz liebt Feuchtigkeit. So können auch Gartenmöbel, die in feuchten Räumen untergestellt werden, von ihm befallen werden.
Weiß man nicht, um welche
Schädlinge es sich handelt, ist es möglich in Gartenbüchern nachzuschlagen oder einen Schädlingsbekämpfer zu Hilfe zu holen.
Tipps zur Schädlingsbekämpfung findet man auch in einem Internet Gartenforum.
Nicht alle Schädlinge müssen gleich mit einer chemischen Keule traktiert werden. Oft helfen einfache Schutzmaßnahmen, Schädlinge fernzuhalten. So können Jungpflanzen und besonders junge Bäume eingezäunt werden, um sie gegen Verbiss durch Wildkaninchen oder andere Nager zu schützen. Besonders im Winter hilft diese einfache Maßnahme, einen wertvollen Bestand an Jungbäumen zu schützen. Vorratsschädlinge, wie Kleidermotten lassen sich durch Pheromonfallen bekämpfen. Diese Fallen locken die Motten durch biologische Lockstoffe an. Auf den, mit Klebstoff bestrichenen Fallen, bleiben die angelockten Motten kleben. Diese Methode ist sehr natürlich und frei von jeglichen Chemikalien. Allerdings ist der Anblick der festgeklebten Motten, nicht für jeden angenehm.