Scherenarmmarkisen
In der heutigen Architektur wird sehr viel Wert darauf gelegt, die Kräfte zu zeigen, die in einer Konstruktion auftreten.
Wenn möglich sollen diese Kräfte zerlegt werden können und die Kraftableitung soll sichtbar sein.
Auf dem Gebiete der Fassadengestaltung, und des Sonnen- und Wetterschutzes erfüllt eine Konstruktion diese Forderungen in höchstem Maße. Diese mechanisch ausgeklügelten Teile wurden bereits vor 100 Jahren gebaut, als Nebenprodukte der herrlichen, alten Eisenbahnbrücken. Die Scherenarmmarkisen.
Ein Münchener Designer hat diese Konstruktionen nun zu neuem Leben erweckt.
Die Probleme der beweglichen (wandelbaren) Überdachung großer Freiflächen lösen diese Scherenarmmarkisen – unter Wahrung obiger, gestalterischer Vorteile – geradezu unglaublich.
Aber auch vor dem Ladengeschäft oder am Privathaus sind diese sympathischen Mechanismen die perfekte Ergänzung und es gelingt ihnen, ganz charmant und unaufdringlich, Vertrauen einzuflössen.
Bei einer Scherenarmmarkise kann der Architekt im Wesentlichen alles selbst definieren.
Er legt den Schrägausfall fest, bzw. die horizontale Ausladung, bestimmt die Form der Arme, das Material der einzelnen Stäbe und deren Oberflächenbehandlung.
Da diese Scherenarme durch ihre spezielle Form die Kräfte nicht nur sichtbar, sonder auch wesentlich verteilter ableiten als die herkömmlichen Gelenkarmmarkisen, sind mit diesen Scherenarmen geradezu unglaublich große, freitragende Ausladungen und eine ebenso unglaubliche Ableitung auftretender Windlasten möglich.
Für weitere Informationen:
Cassani ® Lang Awnings Ltd.
Brienner Strasse 51
80333 München
Tel.: 089 / 599 18 636
Fax. 089 / 599 18 579
http://www.scherenarmmarkisen.de
Patricia Lammer