Sobald die Temperaturen nur annähernd milder werden, beginnt bei einem Großteil der Deutschen die offizielle Grillsaison. Das Grillen ist aus den Gärten, Balkonen und Parks hierzulande nicht mehr wegzudenken. Dennoch stellt sich ist die Frage nach dem richtigen Grillgerät alljährlich wieder topaktuell. Selbst eingefleischte Holzkohlegrillfans liebäugeln immer häufiger mit der elektrischen Alternative für die kommende Saison.
Der
Elektrogrill hat einige, nicht unerhebliche Vorteile gegenüber dem Holzkohlegrill. Der wichtigste Faktor ist die gute Anpassungsfähigkeit. Schlägt das Wetter um, lässt sich der Grill problemlos in die Wohnung stellen, alles, was er benötigt, ist eine Steckdose. Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit von den Jahreszeiten. Bei einer spontanen Grilllaune im Winter ist der elektrische Grill schnell und unproblematisch aufgebaut.
Des Weiteren ist ein Elektrogrill sehr sauber in der Handhabe. Da er ohne Kohle und Feuer betrieben wird, entsteht kein unangenehmer und beißender Rauch. Dies ist besonders bei Grillen auf dem Balkon vorteilhaft, der Holzkohlegrill war hier schon häufig der Auslöser eines Nachbarschaftsstreits.
Der gesundheitliche Aspekt ist ein weiterer wichtiger Faktor. Während beim Holzkohlegrill das Fett des Grillguts auf die Kohlen tropft, dort verbrennt und sich in Form von giftigem Rauch wieder auf das Grillgut legt, wird das ausgetretene Fett bei einem elektrischen Grill in der Regel in einer Schale aufgefangen, ohne zu verbrennen.
Das elektrische Grillen ist also wirklich eine gute Alternative zum Holzkohlegrill. Viele Anhänger der klassischen Methode bemängeln allerdings den Geschmack und glauben, dass das Grillgut vom Elektrogrill geschmacklich minderwertig ist. Dies konnte jedoch in Blindtests widerlegt werden. Kaum ein Proband war in der Lage herauszuschmecken, von welchem Grillgerät das Grillgut stammt.