Rasen begegnet und nicht nur im eigenen Garten der Natur, im Stadtpark, auf Golf- und Sportplätzen, sondern auch auf Dächern. Saftig grüne und gepflegte Rasenstücke sind ein echter Blickfang. Auf einen perfekten kann man durchaus stolz sein, denn viele Gartenbesitzer investieren viel Zeit in ihre Grünfläche, sodass sie wirklich stolz auf sich sein können. Es gibt sogar Rasenheizungen, diese werden von finanzkräftigen Fußballvereinen in den eigenen Stadien genutzt, um den Rasen vor Frost zu schützen. Im Stadion ist der Rasen unregelmäßigen Verhältnissen von Licht und Wind ausgesetzt, die ihm schaden können. Deshalb gibt es manchen Stadien sogar High-Tech Vorrichtungen, mit denen der gesamte Rasen außerhalb der Nutzungszeit aus dem Stadion transportiert werden kann. Auf den spezial Schienen wird der Rasen unter den Tribünen aus dem Stadion gefahren, denn draußen wird er von Mutter Natur gleichmäßig mit Sonne und Wind umsorgt.
Zum Glück muss ein Hobbygärtner für seinen saftigen Rasen keine solchen außergewöhnlichen Mittel aufbringen. Es reicht nämlich ein Paar Regeln zu befolgen, um seinen Rasen mit der nötigen Pflege zu versorgen: düngen, verikutieren, gießen und mähen.
Richtig Düngen
Um seinen Rasen richtig zu pflegen reicht ein Gartendünger nicht aus. Diese wirken oft nur kurzzeitig und sind falsch zusammengesetzt, in der Praxis ist das an braunen, „verbrannten“, Flecken im Rasen festzustellen. Er benötigt einen Rasendünger bei dem das Verhältnis von Dünger und Nährstoffen genau abgestimmt sind. Sie geben ihre Wirkung über eine längere Zeit ab und sind aus einem guten Verhältnis von Stickstoff, Kalium und Phosphor zusammengesetzt. Trotzdem ist es wichtig die Pflege an die Jahreszeiten anzupassen, da sich die Bedürfnisse des Rasens im Laufe des Jahres ändern. Frühjahrsdünger versorgt den Rasen nach dem Winter mit viel Energie. Spezielle Sommer- und Herbstdünger liefern vor allem Nährstoffe für die Wachstumsphasen.
Im Frühling vertikutieren
Nach dem Winter sollte man angefallenes Schnittgut und Moos entfernen, den Boden auflockern, damit er besser belüftet wird und düngen. Das Vertikutieren sorgt dafür, dass die Nährstoffe mit dem nächsten Bewässern besonders gut in den Boden fließen können.
Das ganze muss man aber nicht per Hand erledigen, es gibt auch mechanische Vertikutierer, die einem diese Arbeit erleichtern. Dieses Gerät führt man über seine gemähte Rasenfläche, in die dann kleine Stäbe oder Federn gebohrt werden. Danach kann man gleich den Rasen an lichten Stellen nachsähen, denn die frischen Graspflanzen können im frisch verkutierten Grund ausgesprochen gut wachsen.
Ein schöner Rasen will gegossen werden
Vor allem in der heißen Jahreszeit ist es besonders wichtig, den Rasen ausreichend mit Wasser zu versorgen. Da das Bewässern von Hand sehr zeitaufwendig und anstrengend ist, bietet es sich an auf eine automatische
Regner-Bewässerung zurückzugreifen. Auf diesem Gebiet, sind
Versenkregner äußerst zu empfehlen, weil diese das schöne Bild ihres Rasens nicht trüben. Das Besondere bei diesen Regnern ist, dass Ihre Wasserleitungen in der Erde verlegt werden und die
Versenkregner selbst im Rasen verborgen liegen. Mit einer Bewässerungsuhr werden die Bewässerungszeiten festgelegt. Die
Regnerköpfe fahren dann aus der Erde und versprühen Regen in ihrem Garten. Solbald die Wasserzufuhr gestoppt wird verschwinden die Regnerköpfe wieder in ihren Versenkungen.
Mit etwas handwerklicher Erfahrung kann man sich sein
Bewässerungssystem selbst installieren. Dazu gibt es simple Bausätze, die ihren Zweck aber durchaus erfüllen.
Regelmäßig Rasenmähen
Wichtig bei der Rasenpflege ist natürlich auch das Rasenmähen. Man sollte seinen Rasen regelmäßig, am besten in Abständen von 7 oder 10 Tagen, mähen. Je kürzer der Rasen zurück geschnitten wird, desto schneller kann er austrocknen. Deshalb sollte man die Höhe des Rasens der Jahreszeit anpassen. Wenn man seine Grünfläche in regelmäßigen Abständen schneidet, wächst das Gras dichter.
Die Folgen sind ein ebenmäßiger, dichter und saftig grüner Rasen. Falls nach dem Mähen nur wenig Schnittgut anfällt, kann man es liegen lassen, denn das kurze Schnittgut schützt den Boden vor Austrocknung und hindert Unkraut am wurzeln. Längeres Schnittgut sollte man jedoch entfernen.