Surfen mit hoher Geschwindigkeit - das Versprechen hört man von jedem DSL Anbieter. Faktisch wird die angepriesene Datenübertragungsgeschwindigkeit jedoch meist nicht erreicht.
Blitzschnell zu surfen mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde per DSL Flatrate ist und bleibt für DSL Kunden oftmals nur ein Traum. Nur selten wird die vom DSL Anbieter in Aussicht gestellte Übertragungsgeschwindigkeit auch tatsächlich erreicht. Bisweilen liegt dies jedoch auch an der vom Internetnutzer eingesetzten Technik und an der Konfiguration von DSL Modem und PC. Durch einen Anruf bei der Hotline des DSL Anbieters lässt sich schnell klären, ob eine zu langsame DSL Geschwindigkeit durch eine Leitungsstörung verursacht wird oder aber durch falsche Einstellungen am heimischen Computer oder an der DSL Hardware. Viele DSL Neukunden übersehen aber auch, dass die DSL Geschwindigkeit, die von den DSL Anbietern versprochen wird, immer nur für Downloads gilt. Uploads verlaufen immer langsamer als Downloads - das ist völlig normal bei DSL.
Wenn der DSL Anschluss weniger leistet als erhofft, sollte man also zunächst die eigene Technik zuhause überprüfen. Wurden alle Einstellungen richtig vorgenommen? Es empfiehlt sich, die Bedienungsanleitungen genau zu lesen. Wer einen DSL Router für drahtloses Surfen verwendet, sollte dessen Standort prüfen. Im Betriebssystem kann man die Empfangsqualität einsehen. Die Stärke des DSL Signals, das der Computer empfängt, wird als Symbol in der Taskleiste angezeigt. Manchmal hilft es, den DSL Router einfach ein wenig zu verschieben, um das Problem zu lösen. Steht der DSL Router unmittelbar neben der Basisstation eines schnurlosen Telefons, kann auch das die Ursache des Übels sein. Vielleicht ist das Gerät aber einfach defekt, was man am besten dadurch prüft, dass man sich das Gerät des Nachbarn borgt und es damit einmal versucht. Erst, wenn alles nichts hilft, sollte man
den Anbieter kontaktieren.