Die Bedrohungen, die auf einen jeden Computer lauern, haben sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt und sind im Lauf der Zeit immer intelligenter und effektiver geworden. Die Viren und Würmer der vergangenen Jahre wirken teilweise im Vergleich zu neuen Schadprogrammen und Störern richtig harmlos, fast wünscht man sich die gute, alte Zeit zurück. Aber diese Entwicklung lässt sich nicht stoppen, das ist wie eine Art Wettlauf, ein Wettrüsten zwischen den Programmierern der unerwünschten Eindringlinge und denen der Schutzprogramme und der Antivirensoftware. Ein
Antivirenprogramm sollte jeder Nutzer auf seinem Rechner installiert haben, egal, ob er den Rechner privat oder beruflich, jeden Tag oder nur einmal in der Woche mit dem Internet verbindet.
Früher gab es Probleme vor allem in Verbindung mit Viren und Würmern, die sich hauptsächlich ausbreiten sollten und dann, in einem gewissen Rahmen und sehr unterschiedlich, auf dem Computer oder im Netzwerk, in dem sie gelandet waren, Schaden anzurichten. Das konnte schon sehr ärgerlich werden, vor allem, wenn der Rechner nicht geschützt war und man neben der Schadensbegrenzung auch noch den Frust hatte, denn nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Inzwischen gibt es neben den bekannten Störenfrieden auch noch die so genannte Crimeware, und die ist schon wieder ein ganz anderes Kaliber, denn hier wird der Rechner des Opfers sozusagen infiziert, um mit dieser Software Geld zu verdienen. Auch Phishing ist nach wie vor ein großes Problem: Immer noch fallen Nutzer auf die teils groben, teils subtilen Versuche herein, durch falsche Emails oder scheinbar offizielle Anschreiben an Daten heranzukommen und von denen ohne Erlaubnis des Besitzers zu profitieren.