Hinter dem Namen
Kreissäge verbirgt sich eine besondere Art von Sägen, die in der Familie der Werkzeuge weit verbreitet ist. Mit einer Kreissäge lassen sich viele verschiedene Materialien zerteilen, nicht nur Holz und Plastik, sondern auch härtere Werkstoffe wie Metall und Stein. Allerdings ist es bei harten Materialien erforderlich, das Sägeblatt der Kreissäge zu kühlen, um eine Überhitzung zu vermeiden. Die ursprüngliche Form der Kreissäge wurde schon im Jahr 1833 erfunden. Heute benutzt man häufig eine stationäre Kreissäge, die einen stabilen Unterbau und einen festen Standort hat. Ein Beispiel hierfür ist die Tischkreissäge, eine
Kreissäge die in einen speziellen Tisch eingebaut ist. Der Tisch hat dabei eine schmale Öffnung für das Sägeblatt, der Winkel der Kreissäge lässt sich beliebig verstellen. Meist findet sich bei einer solchen Kreissäge auch eine Skala, an der man sein Werkstück passgenau anlegen und abmessen kann.
Damit bei der Arbeit mit einer
Kreissäge niemand verletzt wird, ist es wichtig, dass die Kreissäge einen Spaltkeil hat. Dieser verhindert, dass kleine Teile beim Sägen hochgeschleudert werden. Außerdem müssen weitere Schutzvorkehrungen getroffen werden, wie etwa das Tragen einer Schutzbrille oder eines Gehörschutzes. Die Sägeblätter der Kreissäge können einteilig sein oder aus mehreren verbundenen Scheiben bestehen. Sie werden über einen Riemen angetrieben, der von einem Motor in Bewegung gesetzt wird. Eine besondere Form der
Kreissäge ist die Handkreissäge, sie ist sehr klein und handlich. Bei der Benutzung der Handkreissäge wird anders als bei der Tischkreissäge die Säge über das Werkstück geführt und nicht andersrum. Die Kreissäge kommt nicht nur im Handwerk sondern auch in der Industrie zum Einsatz, es gibt sie daher in sehr verschiedenen Größen.