Wenn man sich das Skelette des Menschen einmal ansieht, merkt man, dass es da, sozusagen schon ab Werk, etliche Schwachstellen gibt. Auffällig sind vor allem die Bereiche um die Taille und im Nacken. Man kann gut erkennen, wie die Wirbelsäule im Lendenbereich den gesamten Körper trägt, das Gewicht der Organe und des Gewebes, und wie im Nacken die obersten Wirbel den schweren Schädel halten und alle seine Bewegungen ausgleichen müssen. Manche Menschen, die unter Verspannungen leiden, nehmen immer ihr eigenes Lenden- oder
Nackenkissen mit und lassen sich dafür auch gern belächeln, denn sie wissen, was sie daran haben.
So bald man sich entspannt, lockern sich die Muskeln, die das Skelett und die Gelenke unterstützen, aber wenn man dann nicht in einer gesunden Haltung liegt oder lehnt, können sie sich nicht soweit lockern, wie sie eigentlich wollen, sondern spannen sich während des Schlafs in einer falschen Position wieder an. Teilweise gemeine Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit können die Folgen sein. Das ist nicht nur im Alltag und bei der Arbeit lästig, ablenkend und quälend, sondern kann auch zu ernsten Problemen führen. Durch die Schon- oder Zwangshaltung, die man sich dadurch auch im wachen Zustand angewöhnt, werden Gelenke und Sehnen unterschiedlich stark beansprucht, Gelenke nutzen sich unterschiedlich stark ab, und das verschlechtert die Haltung und die Situation noch. Es ist kein Fehler, sich schon in jüngeren Jahren sorgsam zu betten und dafür zu sorgen, dass die Schwachstellen des Körpers geschont werden. Die Bandscheiben zum Beispiel werden täglich von vielen tausenden Bewegungen zusammengedrückt, gestoßen und gestaucht, dehnen sich aber während des Schlafs wieder aus.