Ein Hypnotiseur ist der landläufigen Meinung jemand, der andere Menschen dazu bringt Dinge zu tun, die sie normalerweise nie gemacht hätten. Üblicherweise werden Hypnotiseure eher als Scharlatane angesehen, denn als Künstler. Und darin liegt auch die Crux dieser Heilmethode. Durch die Medien und durch Kirmeshypnostiseure ist das Bild der Hypnose eher schlecht besetzt in der Gesellschaft. Dabei ist die Kunst der Hypnose viele hundert Jahre alt und hat sich in dieser Zeit mehr als bewährt.
Hypnose Kompetenz ist hier das Stichwort.
Hypnose sollte nur von dafür intensiv ausgebildeten Hypnotiseuren angewendet werden und auch nur zu medizinischen Zwecken. Hier kann die Hypnose bedeutende Beiträge leisten. Man stelle sich vor, eine Zahnarztbehandlung wäre nicht nur nicht belastend, weil durch die Hypnose Betäubungsmittel entfallen oder viel geringer dosiert werden können, sondern auch die Angst im Vorfeld, die für viele Menschen eigentlich die weit höhere Belastung beim Zahnarztbesuch darstellt, könnte eingedämmt oder gar ganz ausgelöscht werden. Ein kompetenter Hypnostiseur, und das kann der Zahnarzt nach entsprechender Ausbildung durchaus selber sein, kann dies erreichen. Bei entsprechender Mitarbeit des Patienten durchaus auch in kurzer Zeit. Gerade die Angsttherapie ist hier hervorzuheben, da Angst den Körper extrem belastet. Ist die angst nur noch sehr klein oder gar nicht vorhanden, so ist der Gang zum Zahnarzt oftmals auch kein Problem mehr. Denn die Vorstellung, was passieren könnte ist oft viel schlimmer als das tatsächliche Geschehen.