Auf den Genuss von
Schokolade und besonders von Pralinen wollen die wenigsten Deutschen verzichten. Aber was machen, damit die Pralinen auch wirklich ein Genuss bleiben und nicht vorschnell an Haltbarkeit verlieren?
Wichtig ist, dass die Pralinen aus guten Zutaten zubereitet worden sind. Ist das nicht der Fall und bei der Herstellung wurden keine frischen Zutaten benutzt, nützt auch die beste Aufbewahrung nichts mehr. (Wie man Pralinen selber herstellt, wird im Buch „Feinste Pralinen selbst gemacht“ sehr gut erklärt.)
Pralinen können von extremen Gerüchen im Umfeld stark beeinflusst werden. Aus diesem Grund sollten die kleinen Köstlichkeiten nie in der Nähe von Käse oder Fisch gelagert werden. Auch offene Soßen sollten weiter entfernt stehen. Ebenfalls der Rauch von Zigaretten kann üble Folgen für den Geschmack der Praline haben.
Für eine gute Lagerung empfehlen sich Kunststoffboxen, die keinen Eigengeruch haben. Außerdem sollten die Boxen luftdicht schließen. Die ideale Lagertemperatur liegt dabei zwischen 16 und 18 Grad. Der Kühlschrank ist in den meisten Fällen bereits zu kühl – bietet sich jedoch für den Sommer an. Werden die Pralinen zu kühl gelagert, fangen sie bei Zimmertemperatur sofort an zu schwitzen.
Neben der Kühlung sollte auch darauf geachtet werden, dass die Pralinen trocken lagern. Pralinen, die feucht geworden sind, erkennt man sofort am typischen matten Grauschleier, der vom kristallisierten Zucker kommt. Die Schokolade ist zwar noch zu genießen, sieht aber nicht mehr so gut aus.
Pralinen richtig aufzubewahren ist also gar nicht so schwer. Aber mal im Ernst: Pralinen, die frisch verkostet werden, schmecken immer noch am Besten! Also: Pralinen nie länger lagern als unbedingt nötig.