Im Grunde sind Songtexte immer das Gleiche. Sie sind die textlichen Passagen eines Songs neben der musikalischen Begleitung verschiedener Instrumente. Je nach dem, welche Instrumente genutzt werden, werden Songtexte in ihrer Art und Weise unterstützt oder eher abgeflacht. So gibt es beispielsweise Songtexte – diese gibt es immer öfter –, welche bestimmte Lebensphasen- bzw. -situationen beschreiben. Kylie Minogue zum Beispiel hat ihr letztes Album sozusagen auf ihre Krebskrankheit ausgerichtet, um so der Allgemeinheit zu zeigen, dass es auch im Falle von Krebs immer Hoffnung gibt. Diese Songs sind eher ruhig gestrickt. Würden zu diesen Songtexten beispielsweise eine Rockmusik bzw. eine Hardrock-Musik gespielt, würden die Songs eher aggressiv klingen und an der Sache vorbei gehen. Dieter Bohlen beispielsweise bleibt mittlerweile immer auf dem ruhigen Level – vom Klavier begleitet. Würden diese Songtexte über beispielsweise das Ghetto lauten, würden auch hier die Songtexte nicht im Einklang mit der Musik sein und damit an der Sache vorbei gehen. Ghetto-Songtexte werden im Grunde immer von Rappern in einem Hip-Hop-Stil „gesungen“. Beim Hip-Hop handelt es sich vorwiegend um Sprechgesang mit gesanglichen Einlagen. Man kann hier als Beispiel „Sido“ benennen. Dieser schreibt im Grunde
Songtexte, die die harte Realität in einem Ghetto beschreiben sollen. Hier geht es um Drogen, um Hass, um Mord, Prostitution und vieles mehr. Stellen Sie sich einmal vor, diese Songtexte würden mit einem Piano begleitet. Nicht wirklich würden diese Texte in der Form einschlagen, wie Sido dies evtl. gewünscht hat. Songtexte und Musik sollten somit immer zusammen passen, ansonsten würde die Magie der Songs nicht das Ergebnis erzielen, das vielleicht mit eben gerade diesen Songs gewünscht ist.