Am 11.November jeden Jahres startet die berühmte 5. Jahreszeit. Daran erfreuen sich all diejenigen, die Spaß an offenen Reden und Tanz haben. Ob man sich als Funkenmariechen beteiligt oder nur Büttenabende besucht, liegt im Ermessen jedes einzelnen. Je nachdem wofür man sich geboren fühlt, benötigt man schon eine ordentliche Portion Humor. Die Büttenreden, die bei den Sitzungen geschwungen werden, sind nicht gerade weichgespült. Da kann sich der eine oder andere schon auf den Schlips getreten fühlen. Eine andere Seite ist da natürlich auch der Alkohol. Dieser fließt auf Faschingsveranstaltungen in Strömen und enthemmt gewaltig. Wer also gern auf Faschingsveranstaltungen geht und vermutet, dass es dort nicht bei einem Flirt bleibt, sollte entsprechend vorsorgen.
Etwas anderes sehr Wichtiges zu Karneval sind die Kostüme. Ohne Faschingskostüme geht im Karneval gar nichts. Dabei gibt es natürlich die Klassiker, wie Teufel, Hexe, Nonne und Polizist. Aber jedes Jahr kommen, je nachdem, welche Filme im Kino erfolgreich waren, auch immer wieder neue Kostüme hinzu. Da die Auswahl so groß ist, fällt die Entscheidung für das richtige Kostüm mitunter schwer. Auf der anderen Seite kann man natürlich auch ausprobieren, in welcher Verkleidung man sich am wohlsten fühlt. Fühlt man sich als Hexe wohl oder wollte man eigentlich schon immer mal Cowboy sein? Es bleibt kein Wunsch offen.
Wenn man sich für ein Kostüm entschieden steht, stellt sich häufig die Frage, ob man es selbst näht, kauft oder ausleiht. Dabei muss gesagt werden, dass man ein Faschingskostüm beim Verleih gar nicht früh genug reservieren kann. Faschingskostüme sind nicht gerade günstig zu kaufen und wer sehr häufig auf Büttensitzungen und andere Faschingsveranstaltungen geht, braucht vielleicht auch verschiedene Kostüme. Bei den Funkenmarichen kommt dazu eventuell noch die Gardeuniform. Wie man sieht, ist es gar nicht so einfach ein Narr zu sein. Man muss sich mit vielen Dingen auseinandersetzen.
Mit Fasching ist es jedoch ähnlich wie mit dem Fußball. Man liebt ihn oder man hasst ihn. Ein bisschen von jedem ist kaum möglich. Wer allerdings so ein richtiger Faschingsmuffel ist, braucht Nerven wie Drahtseile. Zum einen kann man sich dem närrischen Treiben kaum entziehen, weil es gerade in den großen Städten und Karnevalshochburgen mit viel Liebe zum Detail zelebriert wird, zum anderen stolpert man an jeder Ecke über Faschingskostüme. Gerade an Rosenmontag, Weiberfastnacht und Aschermittwoch kann man so manchem falschen Polizist auf den Leim gehen. Jedes Land und jeder Faschingsverein hat seine eigene Tradition und seine ganz eigene Art zu feiern. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam. Am Aschermittwoch hat ihr närrisches Treiben ein Ende.
Es ist interessant, zu beobachten, wie eine Büttensitzung abgehalten wird. Manche sind so groß und wichtig, dass sie sogar im Fernsehen übertragen werden. Wer sich also für
Fasching begeistert, kann die schönsten Sitzungen im Fernsehen betrachten und dabei auch die vielen verschiedenen Faschingskostüme bewundern. Vom Clown über die Monroe bis hin zu verschiedenen Politikern und anderen Größen gibt es sehr geschmack- und fantasievoll gestaltete Faschingskostüme. Wer also das Geld für ein Kostüm sparen möchte, kann es sich durchaus selbst machen. Immer wieder im Trend liegen in dieser Zeit auch die Klamotten aus den 70iger Jahren. Die Blumenkinder werden niemals müde und gehören zu jeder Faschingssaison.
In der Faschingszeit ist nicht so, wie es scheint. Der Karneval macht vieles leichter und die verschiedenen Kostüme ermöglichen es, in andere Rollen zu schlüpfen und dem Alltag zu entfliehen. Auch dafür sind Karnevalskostüme also notwendig. Ein weiterer Vorteil ist der, dass man sich in einer Verkleidung zu anderen Dingen hinreißen lässt. Man wird risikobereiter und kann sich richtig fallen lassen, folglich aus dem Alltag ausbrechen. Mit Faschingskostümen wird die Karnevalszeit erlebbarer. Man kann die Stimmung besser genießen und sich richtig von dem Umstand einfangen lassen.