Nicht erst seit gestern sind Detektive im Kommen. Die TV-Landschaft boomt vor Serien, die sich um die Aufklärung von Verbrechen drehen. Seit Mitte der 90er Jahre spricht man vom CSI-Erffekt. Damit ist gemeint, dass die Geschworenen in den USA verstärkt auf forensische Beweise bestehen und den Angeklagten aufgrund dieser schuldig sprechen. Beim Fehlen von Beweisen sind sie dagegen geneigt sich eher für die Unschuld auszusprechen. Das hat dazu geführt, dass Anwälte Menschen als Geschworene ablehnen, wenn sie Fans solcher Krimiserien sind.
Das hat dem Krimigenre jedoch keinen Abbruch getan. CSI ist mit der inzwischen dritten Serie immer noch gut im Rennen und beschwert dem Schöpfer Jerry Bruckheimer ein gutes Einkommen. Der Mann gehört in den USA zu den Topverdienern in der Filmbranche und steht mit einem geschätzten Vermögen von 120 Millionen Dollar auf der Forbes-Liste der Celebrity 100.
In Deutschland versucht man den Erfolg der amerikanischen Serien mit deutschen Formaten abzukupfern. Dann ermittelt plötzlich die
Detektei aus Aachen oder ein Kölner Kommissar. Nur wenige deutsche Serien haben gute Quoten und schaffen den Sprung ins Abendprogramm. Auch von der Qualität unterschreiben sie die meisten deutschen Produktionen von der Konkurrenz. Oft liegt es schlicht am Geld.
Es gibt aber auch Ausnahmen. Tatort hält sich Jahrzehnten im Programm. Es gibt Menschen, die den Sonntag Abend extra für den Tatort reservieren. Von den Kritikern positiv bedacht wurde von allem die deutsche Serie namens KDD – Kriminaldauerdienst. Es wurde vor allem die Authentizität der Serie gelobt. 2008 wurde sie mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Nach drei Staffel wurde KDD eingestellt.
Um den kommerziellen Erfolg der US-Serien zu erreichen muss viel passieren. Nur wenige Ausnahmen wie beispielsweise Derrick, welcher in über 100 Ländern ausgestrahlt wurde, erreichen ein großes Publikum.