Als Pokerprofi wird keiner geboren. Jeder fing als Anfänger an und machte auch die dazugehörigen Fehler.
Anfangs ist der Anfänger extrem heiß auf das Spiel und wird zunächst jede Hand versuchen zu spielen, damit er an möglichst vielen Spielen teilnimmt. Selten ist dies von dem erwarteten Erfolg gekrönt. Betrachtet man die Starthände mit den Grundsätzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, so gibt es eine große Anzahl an Händen, die nicht gespielt werden sollten. Die Gewinnwahrscheinlichkeit wäre zu gering.
Besonders gerne werden von Anfänger „suited cards“, wie z.B. Herz 3 und Herz 9 gespielt, mit der Hoffnung auf einen „Flush“. Die Wahrscheinlichkeit hierauf ist jedoch so gering, das zwingend davon abgeraten wird, diese Hand zu spielen.
Hält man sich an diese Grundregel und spielt konsequent die schlechten Starthände nicht, so nimmt man auch an weniger Spielen teil. Hierbei könnte Langeweile auftreten. Jedoch kann diese Zeit genutzt werden, um das Spielverhalten der Mitspieler zu beobachten und zu analysieren. Hierdurch kann man die Gegner besser einschätzen und erlangt einen eventuell spielentscheidenden Vorteil.
Prinzipiell sollte man zuerst an Tischen mit Limit spielen. Von „No Limits“ oder „Pot Limits“ wird zunächst abgeraten. Bei Online Poker Seiten werden normalerweise alle Varianten geboten. Die eigene Bankroll sollte zu Spielbeginn um das zwei- bis dreihundertfache höher sein, als der Big Blind. Bei Spielen mit hohen Limits sind immer sehr erfahrene Spieler zu erwarten.
Ebenfalls unter den Bereich der schlechten Starthand fällt eine Kombination mit einem As und einer niedrigen Karte. Ab As und 9 kann solch eine Starthand gespielt werden.
Bei Online Poker Spielen kann schnell viel Spielpraxis gesammelt werden.