Seit einigen Jahren vollzieht sich der Trend, dass
Druckerpatronen immer billiger werden. Wurden vor einigen Jahren beispielsweise die Schwarzpatronen Nr. 45 von dem Hersteller Hewlett Packard für mehr als € 30,00 verkauft gibt es heute beispielsweise die Schwarzpatrone Nr. 21 für ca. € 12,00. Ist dies ein Trend der andeutet, dass die Patronen billiger werden ? Der Konsument sollte bevor er sich freut ein wenig genauer hinsehen.
Die Schwarzpatrone von Hewlett Packard mit der Nummer 45 hat nämlich 45 ml, wohingegen die Schwarzpatrone von Hewlett Packard mit der Nummer 21 nur 5 ml hat.
Das bedeutet der Konsument zahlt bei der schwarzen Druckerpatrone Nummer 45 bei einem Preis von € 30,00 66 Cents pro Milliliter. Bei der schwarzen
Druckerpatrone mit der Nummer 21 zahlt der Konsument sogar € 2,40 pro Milliliter ! Das bedeutet der Preis hat sich in den letzten Jahren vervierfacht ! Zwar behaupten die Hersteller weiterhin, die Druckerpatronen neuerer Generationen würden sparsamer drucken, es bleibt jedoch anzuzweifeln, dass die Drucker viermal weniger Tinte verbrauchen. Realistischer ist eine Tinteneinsparung, selbst großzügig geschätzt von 20 % Prozent, kalkuliert man diese in den Tintenpreis von € 2,40, so erhält man immer noch einen Preis von € 1,92 pro Milliliter was immerhin einer Verdreifachung des ursprünglichen Preises entspricht. Konsumenten sollten also beim vermeintlich günstigen
Tintenpatronen kauf aufpassen, und genauer hinsehen ! Dieser Trend ist übrigens nicht nur bei Hewlett Packard festzustellen, sondern ebenso bei Epson, Lexmark oder anderen Herstellern. Rechnet man nun den Milliliter Preis auf einen ganzen Liter hoch, kommt man auf über € 2000,00 pro Liter, also weitaus mehr als den besten Champagner, selbst die besten Parfüme sind dagegen noch Schnäppchen !