LED Lampen bestehen nicht wie gewöhnliche Lampen aus einer Glühbirne, sondern wie es der Name schon sagt aus vielen kleinen LED’s, die auch als Leuchtdioden besser bekannt sind.
Leuchtdioden haben gegenüber der Glühbirne mit bis zu 100.000 Betriebsstunden eine wesentlich längere Leistungsbereitschaft. Kostentechnisch unterscheidet sich LED zur Glühbirne nur unwesentlich.
Der große Vorteil besteht aber darin, dass LED-Licht monochrome angezeigt wird und somit beim Augenkontakt des Lichtes nicht blendet. Schauen Sie mal in eine Glühbirne, da werden Ihnen die Augen flackern und Sie schnell woanders hinschauen müssen.
Die LED-Bausteine sind meistens zwischen 2-3 cm groß und durch einen Glasmantel umhüllt. Je nachdem aus welchem Metall der Halbleiter der Leuchtdiode besteht, desto anderes Licht entsteht. Wir kennen unter anderem UV-Strahlung oder normales Licht.
Glühbirnen werden nach einschalten und einer kurzen Laufphase regelrecht heiß. Da müssen wir schon aufpassen, dass wir uns beim Kontakt nicht die Finger verbrennen. Bei einer LED-Lampe wird keine Wärme abgegeben, somit ist der Kontakt auch absolut schmerzfrei.
Leuchtdioden kommen vor allem in Infrarot-Fernbedienungen, Taschenrechnern, Messgeräten aber auch Ampeln zum Einbau. Speziell Geräte die relativ klein sind benötigen kleine Lämpchen, wobei Glühbirnen viel zu groß erscheinen. LED’s können nur in Gerätschaften eingebaut werden, die 150 Grad Leistungstemperatur nicht überschreiten, da sonst die Halbleitertechnik der Leuchtdiode zerstört wird.