Dass Männer und Frauen mitunter erhebliche Schwierigkeiten damit haben, einander zu verstehen – und miteinander klar zu kommen – ist inzwischen weitgehend bekannt. Doch die Gründe dafür sind nicht immer einfach zu durchschauen. Alte Rollenverhalten beziehungsweise Geschlechterrollen funktionieren nicht mehr, aber warum, das ist vielen nicht klar.
Die Probleme scheinen damit in Zusammenhang zu stehen, dass evolutionär entstandene Verhaltensmuster und Partnerstrategien sich in einer modernen Gesellschaft und Zivilisation wie der unserigen nicht mehr so ohne weiteres umsetzen lassen, dass sie mit den Anforderungen und Erwartungen unserer Tage kollidieren. Das Zusammenleben so vieler Menschen auf häufig sehr engem Raum, wie es in unseren Großstädten der Fall ist, hat neue Regeln notwendig werden lassen, die nur noch selten kompatibel sind mit den Überlebens- und Arterhaltungsstrategien, die die Evolution dem Menschen seit Jahrtausenden in das Unterbewusstsein einprogrammiert hat. Noch neuere Erscheinungen wie die Emanzipation tragen dazu bei, die neu entstandenen Konflikte zu verschärfen.
Natürlich hat die Emanzipation ihre Berechtigung, keine Frage. Doch gilt es, die Ursachen der Misere ausfindig zu machen, damit Mann und Frau lernen können, damit umzugehen. Hierbei hilft die
trieb-feder.de. Auf Grundlage wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Studien bringt diese Website Licht ins Dunkel und zeigt auf, wie die mittlerweile aus dem Bewusstsein verdrängten, doch nach wie vor aktiven Triebe aus der Urzeit sich auch heute noch immer wieder Bahn brechen und dabei mit gesellschaftlichen Konventionen kollidieren. Diese Triebe und evolutionär gewachsenen Verhaltensmuster zu verstehen, heißt Männer, Frauen und ihr kompliziertes Miteinander besser zu verstehen – Grundvoraussetzung für einen leichteren, unkomplizierteren und unverkrampfteren Umgang mit dem anderen Geschlecht.