Wie man Scheidungskosten kalkulieren kann

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eingetragen am
2012-05-25 00:03:06
von: Kai

Wie man Scheidungskosten kalkulieren kann

Die Scheidungskosten setzen sich aus Gerichts- und Anwaltsgebühren zusammen. Der Streitwert liegt beiden Kostenanteilen der Scheidung zugrunde. Es gibt zwar Gebührentabellen, über die Scheidungskosten per Online-Rechner relativ genau zu kalkulieren sind. Man darf aber nicht ignorieren, dass Anwälte nicht in jedem Fall die volle Gebühr verlangen und Gerichte bei der Ermittlung des Streitwertes durchaus verschieden vorgehen.

Gerichtskosten
Für den Gerichtsprozess werden die Nettoeinkommen und das Vermögen der Ehepartner und gegenseitige Versorgungsansprüche zugrunde gelegt. Nettoeinkommen werden jeweils mit 3 multipliziert. Den Streitwert bildet dann das Gesamteinkommen beider Partner. Verdient der Gatte 2.000 und die Gattin 1.500 Euro, beträgt der Streitwert 10.500 Euro. Hinzuzurechnen ist das Kindergeld. Danach fragt aber nicht jedes Gericht danach. Genauso verhält es sich mit Erziehungs- beziehungsweise Elterngeld. Dabei werden Sozialleistungen wie zum Beispiel Hartz IV nicht berücksichtigt. Die Scheidung ist für die betreffende Person in der Regel kostenlos. Die durch das Gericht gewährte Prozesskostenhilfe übernimmt dann auch die Anwaltsgebühren. Streitwerterhöhend wirkt ein Vermögen. Das wird aber ebenfalls von den Gerichten nicht in jedem Fall ausführlich erfragt. Jedoch von Anwälten wird das schon erfragt.

Die Rechtslage im Hinblick auf die Vermögensberücksichtigung bei den Gerichtsgebühren ist nicht klar und wird von einzelnen Gerichten unterschiedlich gehandhabt. Es wird nur das Aktivvermögen gezählt, also Aktiva minus Passiva. Ein Haus im Wert von 250.000 Euro, das mit 200.000 Hypothek belastet ist, stellt beispielsweise einen Vermögenswert von 50.000 Euro dar. Von all diesen Werten – auch Bankguthaben, Depots, Einrichtung, wertvollere Kraftfahrzeuge, Sammlungen und Sonstiges – müssen mit fünf Prozent zum Streitwert gerechnet werden.
Manchmal räumen Gerichte Freibeträge bis ca. 15.000 Euro pro Ehegatte und 7.500 Euro pro Kind ein. Aus diesem Grund wird eine Wohnungseinrichtung in der Regel vernachlässigt. Anders sieht es aus, wenn einer der Gatten ausdrücklich auf ihren (hohen) Wert hinweist, da er nämlich leer ausgehen soll. Wenn aber die Schulden das Vermögen übersteigen, wirkt das genauso wie unterhaltsbedürftige Kinder streitwertmindernd. Hierfür wird vom Nettoeinkommen ein Abschlag von 250 Euro pro Kind vorgenommen. Einen Abschlag von 25 Prozent auf den Streitwert bringt die einvernehmliche Scheidung. Der Versorgungsausgleich (Aufrechnung der gegenseitigen Rentenansprüche, auch aus Privatrenten) beläuft sich auf 10 Prozent des dreifachen Nettoeinkommens pro Anrecht.

Beispiel: Bei einem gemeinsamen Nettoeinkommen von 3.500 Euro haben beide Gatten gesetzliche Rentenansprüche. Die Berechnung ergibt 3.500 x 3 = 10500 x 10 Prozent = 1050 x 2 Anrechte = 2.100 Euro Streitwerterhöhung. Per Scheidungsurteil wird die Differenz zwischen den Anrechten ausgeglichen. Es lässt sich pauschal sagen, dass bei Personen mit ähnlichen Rentenansprüchen diese Differenz oft so gering ausfällt, dass sie bei kürzeren Ehen sogar vernachlässigt wird (es würde während der Rentenauszahlung von einem Partner zum anderen ein monatlicher Centbetrag fließen). Anders ist es bei Personen mit großen Differenzen in der Altersvorsorge. Ein Beispiel wäre, ein gut bezahlter Manager und sie eine Hausfrau mit kleiner Privatrente. Das Gericht und die Rentenversicherungsträger kümmern sich dabei sehr gründlich um einen Ausgleich.

Die Kosten für den Anwalt
Wie oben bereits berechnet, liegt auch hier der Streitwert zugrunde. Anwälte sehen etwas gründlicher hin als das Gericht, wenn etwas an Vermögen da sein sollte. Denn es berechnet sich ihre Gebühr danach.

Auch aus der Verhandlung von Zusatzfragen vornehmlich beim Unterhalt und dem Sorgerecht für Kinder entstehen Anwaltsgebühren und bei vermögenden Personen auch aus der Vermögensaufteilung. Der Streitwert erhöht sich um jeweils 800 Euro für Sorge- und Besuchsrechte. Und für den Unterhalt und die Ehewohnung geschieht das jeweils um das 12-Fache (Unterhaltsbeitrag und Monatsmiete), für den Hausrat und den Zuggewinnausgleich jeweils um dessen Wert. Die Gebühren steigen degressiv und folgen einer Tabelle. Das bedeutet, dass sie bei doppeltem Streitwert nicht mehr doppelt so hoch liegen. Von 896,10 Euro ist bei einem Streitwert von 5.000 Euro auszugehen und bei 10.000 Euro von 1.432,60 Euro. Anwälte müssen nicht die volle Gebühr verlangen (bei Online-Scheidungen arbeiten sie extrem preiswert). Jede Einigung der Ehepartner senkt nicht die Gerichtskosten, sondern untereinander die Anwaltsgebühren.

Bei Online-Scheidungen wird nur per Mail kommuniziert. Das ist aber kein Grund zur Besorgnis, denn auch eine solche Scheidung funktioniert zuverlässig. Besonders weniger vermögenden oder gar bedürftigen Personen ist diese Variante aufgrund der sehr niedrigen Scheidungskosten zu empfehlen.



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