Wenn es draußen schön warm ist, zieht es junge Eltern mit ihren Kindern vermehrt in die Natur, zum Badestrand oder auf den Spielplatz. Frische Luft tut ja bekanntlich gut und die Sonne liefert dem Körper eine Menge Vitamin D, was besonders förderlich für die Entwicklung von Kindern ist. Aber was geschieht, wenn das Baby oder das Kleinkind zu lange ungeschützt der prallen Sonne ausgeliefert ist? Wie gefährlich ist ein Sonnenbrand? Was muss getan werden, wenn der Nachwuchs Symptome eines Sonnenstichs zeigt? Wann ist ein Arzt zu konsultieren? All dies sind Fragen, die sich fürsorgliche Eltern immer wieder stellen bevor sie längere Ausflüge in die Natur machen. Um Babys und Kleinkinder gut geschützt an der frischen Luft die Welt entdecken zu lassen, ist geeignete Kleidung mit UV-Schutz, Sonnenschutzmittel zum eincremen und für den Kinderwagen ein Sonnensegel oder Sonnenschirm empfehlenswert.
Ein Sonnenbrand bei Babys und Kleinkindern erkennen und behandeln
Schon einige Minuten zu lange in der Sonne können bei Babys und Kleinkindern zu schmerzlichen Sonnenbränden führen. Die zarte junge Haut ist viel empfindlicher, als die eines Erwachsenen und daher anfälliger für Belastungen durch Sonnenstrahlen. Ist die Haut des Nachwuchses nach dem Sonnenbaden sehr gerötet, heiß und berührungsempfindlich könnte dies ein erstes Zeichen für einen Sonnenbrand sein. Dann heißt es, das Kind schleunigst in den Schatten bringen und die entsprechenden Hautstellen kühlen. Wichtig ist es, dem Kind ausreichend viel zu trinken anzubieten, damit es seinen Wasserhaushalt wieder ausgleichen kann. Zu Hause können kalte Umschläge um die Haut gelegt werden oder auch Wickel mit Magerquark - ein altes Hausmittel, das sehr beruhigend und wohltuend auf sonnenbelastete Haut wirkt. Bilden sich sogar Blasen auf der Haut, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, der Verbrennung mit speziellen Gels entgegenwirken kann. Die Sonne sollte in den nächsten Tagen in jedem Fall vermieden werden.