Die Gründung einer Familie ist mit vielen Hoffnungen, Wünschen aber auch Ängsten verbunden. Vieles wird anders sein, wenn das Kind erst einmal geboren ist. Vieles kommt hinzu und möchte man nicht mehr missen. Allerdings stellen sich schon während der
Schwangerschaft
so manche Sorgen ein. Neben der Frage, die wohl alle Eltern beschäftigt, ob das Kind gesund sein wird, ist auch der finanzielle Aspekt zu beachten.
Schon die erste Ausstattung des Kindes kostet eine Menge Geld. Das Kinderzimmer will eingerichtet werden, der Kinderwagen muss angeschafft werden und was noch alles so ansteht, wenn der neue Erdenbürger erwartet wird.
Aber die Ausstattung allein ist noch der geringste Teil, denn in der Regel muss die Frau erst einmal aufhören zu arbeiten. Noch immer nehmen überwiegend Mütter das erste Babyjahr und die Väter gehen weiter arbeiten. Nicht selten ist es der Fall, dass auch die Frau ganztags gearbeitet hat und wenn mit der Geburt des Kindes ein ganzes Gehalt wegfällt, ist dies ein herber finanzieller Verlust. Um Familien diese Situation zu erleichtern, wurde Anfang 2007 das
Elterngeld eingeführt und löste das bis dahin gezahlte Erziehungsgeld ab. Grundsätzlich werden nun 67% des Nettogehaltes an die Familie gezahlt, der Person die nun zuhause die Betreuung für das Kind übernimmt.
Da es aber auch Sonderregelungen gibt und einige Dinge zu beachten sind, lohnt sich, schon vor der Geburt ausreichend Informationen zu sammeln und falls nötig nachzufragen.
Eine rechtzeitige Antragstellung sichert auch die pünktliche Auszahlung des Elterngeldes.