Das klassische Tarot Kartendeck besteht aus 78 Karten, die in die Großen Arkana und die Kleinen Arkana unterteilt sind. Die Großen Arkana tragen je ein Einzelbild, sind durchnummeriert und werden hauptsächlich zur Deutung heran gezogen. Die Kleinen Arkana sind noch einmal unterteilt in die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde. Den Elementen sind bestimmte Farben und Symbole zugeordnet. Seit der Entstehung des Tarots sind sehr viele verschiedene Decks entstanden. Wer zum ersten Mal mit einem Tarot arbeiten möchte, ist fast erschlagen von der Auswahl, die sich ihm da bietet. Entscheidend ist, dass die Bilder die Person, die damit arbeiten will, ansprechen. Manche Tarots sind eher für den Anfänger geeignet, andere wiederum nicht. Auch hierauf sollte man ein wenig achten, damit die erste Erfahrung des Kartenlegens nicht im Frust endet. Das
Osho Zen Tarot weicht sehr stark von den üblichen Tarots ab. Die Karten sind sehr farbig gestaltet. Die Bezeichnungen der Großen Arkana wurden zum größten Teil umbenannt und zwar so, dass die neuen Bezeichnungen gleichzeitig Stichworte zur jeweiligen Deutung sein könnten. Die Großen Arkana wurden folgendermaßen benannt: 0 – Der Narr; I – Existenz; II – Die innere Stimme; III – Kreativität; IV – Der Rebell; V – Leere; VI – Die Liebenden; VII – Bewusstheit; VIII – Mut; IX – Alleinsein; X – Wandel; XI – Durchbruch; XII – Die neue Vision; XIII – Transformation; XIV – Integration; XV – Konditionierung; XVI – Blitz; XVII – Stille; XVIII – Vergangene Leben; XIX – Unschuld; XX – Jenseits der Illusion; XXI – Vollendung. Die Kleinen Arkana sind jeweils in ihrer Farbe durchnummeriert und tragen als Bezeichnung die Elemente Feuer, Wasser, Wolken und Regenbogen statt Schwerter, Stäbe, Kelche und Münzen. Zusätzlich ist bei den Kleinen Arkana auf jeder Zahlenkarte ein Stichwort zur Deutung angegeben. Der Vorteil des Osho Zen Tarots ist, dass es aufgrund der Bildunterschriften auch für Anfänger gut geeignet ist.