So lange es Tarotkarten gibt, wurden diese immer wieder verändert und neue Decks geschaffen. Heute existieren unzählige verschiedene Tarot Kartendecks, die sich mehr oder weniger gleichen. Normalerweise besteht ein Tarot Deck aus insgesamt 78 Karten, den 22 Großen Arkana und den 56 Kleinen Arkana. Es gibt heute auch Decks, die deutlich weniger Karten oder auch mehr Karten enthalten. Wer welche Karten verwendet, liegt an den persönlichen Vorlieben und ob jemand die Bilder als ansprechend empfindet. Es gibt Tarot Decks, die sind eher für Anfänger geeignet, die noch nicht so gründlich mit der Materie vertraut sind, andere wiederum sprechen den fortgeschrittenen Kartenleger eher an und stellen für ihn eine Herausforderung und neue Erfahrung dar. Das Tarot dient den meisten Menschen als Hilfestellung und Ratgeber in bestimmten Lebenssituationen, in denen sie selbst nicht weiter kommen. Das Legen der Karten schafft einen klareren Blick und bringt die Person der Lösung näher. Das
Haindl Tarot ist eines der bekanntesten Tarot Kartendecks. Von Liebhabern wird es auch als eines der schönsten Tarots angesehen. Hermann Haindl, der dieses Tarot erschuf, ließ die Mythen mehrerer Kulturen mit einfließen. Zu den meisten anderen Tarots gibt es viele Unterschiede. So enthalten beispielsweise die Kleinen Arkana einen zusätzlichen Hinweis zum Deuten. Die Hofkarten sind in Vater, Mutter, Sohn und Tochter unterteilt und nicht wie sonst in König, Königin, Prinz und Prinzessin, außerdem sind die Hofkarten in die 4 Himmelrichtungen und unterschiedliche Kulturen unterteilt. Die Symbole Schwerter, Kelche, Stäbe und Steine (statt Münzen) wurden durch Götter verschiedener Kulturkreise ersetzt, so gehören die Schwerter dem ägyptischen Kulturkreis an, die Steine dem indianischen, die Kelche dem europäischen und die Stäbe dem indischen Kulturkreis.