Sie werden immer beliebter Trikes - und so sieht man von ihnen immer mehr auf Deutschlands Straßen. Motorräder die eigentlich keine sein wollen, teils als Einsitzer, Teils als Zweisitzer und zum Teil sogar mit Platz für die gesamte Familie. Die Bandbreite ist groß, und so kann man sich heute neben dem Trike von der Stange auch aus einer riesigen Auswahl von Custom Trikes das passende auswählen.
Ähnlich wie auf dem Markt der Motorräder ist die Fahrzeugfluktuation aber weitaus höher als bei Autos. Trikebesitzer kaufen und verkaufen ihre guten Stücke viel öfter, als sie das mit ihren Autos tun. So findet man in den einschlägigen Börsen eine Vielzahl von Angeboten mit gebrauchten, und teils sogar neuen Trikes. Dabei ist der Vorteil eines Gebrauchtkaufs ganz klar: Man spart im Gegensatz zum Neukauf eine Menge Geld.
Was aber, wenn man so ein gutes Stück über einen Onlinemarktplatz bei Privat kauft, und dann der Transport des Trike ansteht. Sicherlich kann man es ja auch eine Strecke fahren, handelt es sich aber um weitere Strecken, kann sich das ganz schnell zu einer echten Herausforderungen ausweiten. Ein anderes Problem ist die Zulassung. Ist das Fahrzeug vom Vorbesitzer schon abgemeldet, besteht kein Versicherungsschutz mehr, und man benötigt zunächst ein Überführungskennzeichen, um das Trike noch auf der STraße führen zu dürfen.
Will man sich eine solche Abholung sparen, kommt nur der Transport durch eine professionelle Spedition in Frage. Hier sollte man aber Wert darauf legen, dass es sich um eine Spedition handelt, die sich mit Fahrzeugtransport auskennt. Das geht schon los mit dem passenden Trailer. Auf Grund des Aufbaus eines Trikes - es hat eben hinten zwei und vorn nur ein Rad - benötigt man schon einen passenden Trailer der für den Transport eines Trike geeignet ist. Ausserdem machen oft überbreite Spur oder Reifen Probleme, und so sollte man sich schon vom Verkäufer alle Maße des Fahrzeuges geben lassen.
Letztlich kann so ein Transport dann aber ganz schön teuer werden. Es lohnt auf jeden Fall ein Blick in das Internet, hier findet man viele Anbieter und kann vergleichen. Eine wesentlich bessere und noch flexiblere Variante bieten Internetseiten mit dem Konzept "
Frachtbörse". Aktuelle Frachtbörsen sind heute nicht mehr nur ein Tummelplatz für Speditionen, welche Containerfrachten untereinander tauschen, nein, moderne Frachtbörsen für Privatpersonen gibt es mittlerweile einige am Markt. Nutzt man diese, hat man den großen Vorteil, dass man sich nicht mehr selbst um Angebote kümmern muss. Professionelle Speditionen geben Gebote auf den vorher eingestellten Transport ab und der Preis sinkt. Am Ende vergibt man den Zuschlag und spart schonmal bei einem Transport bis zu 80%.
Da die meisten Frachtbörsen kostenlos sind, besteht hier auch kein Risiko. Man sollte aber darauf achten, seinen Transportwunsch in eine echte Frachtbörse einzustellen, und nicht etwa in ein "Dienstleistungs-" oder "Handwerkerauktionshaus". Dort besteht die Gefahr, dann doch an ein Unternehmen zu geraten, dass nicht unbedingt der Transportbranche entstammt. Beachtet man einige Regeln, kann man so seinen Transport für ganz kleines Geld bekommen und freut sich über einen trotzdem professionell ausgeführten Transport.