Der Begriff
Smart Repair ist die Abkürzung für „Small to Medium Area Repair Techniques” und bezieht sich auf die Reparatur von Standardschäden an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Die Smart-Repair-Technologie ist in den neunziger Jahren in den USA entwickelt worden und wird seit ca. 1996 auch in Deutschland angewandt. Die Nachfrage für diese Reparaturverfahren ist seitdem immer mehr angestigen.
Dank des durch die Medienberichte gestützten Anstiegs der Popularität entscheiden sich immer mehr Kunden für das Smart Repair Verfahren. Das Verfahren und die Vorzüge wurden bereits in Sendungen, wie „Stern TV“ vorgestellt.
Die wirtschaftlich angespannte Lage veranlasst viele Kunden zum sparen, die sich vor vor Auftragsvergabe mehrere Angebote einholen. Der Existenzgründer hat die Möglichkeit durch günstige Preise etablierte Kfz-Werkstätten zu unterbieten.
Wenn kleinere Schäden an modernen Autos mit herkömmlichen Methoden beseitigt werden müssen, ist immer mit unverhältnismäßig hohen Kosten zu rechnen. Das neuen Smart Repair System ist eine unkomplizierte und preiswertere Methode. Kleinere Schäden werden schneller und kostengünstiger behoben. Der Kunde zahlt wesentlich weniger, als wenn Ersatzteile verwendet oder eine Demontage- und Monatage durchgeführt werden müsste.
Herkömmliche Reparaturen an Gebrauchtwagen kosten meist viel mehr, als der zu erzielende Mehrerlös. Der Wiederverkaufswert kann durch die schnelle und unkomplizierte Beseitigung mit den Smartrepair-Systemen gesteigert werden.
Smart Repair besteht aus vier Teilbereichen: Lackausbesserung, Polster- und Lederreparatur, Dellenausbesserung und Kunststoffreparatur.
Pistole für kleinere Lackschäden
Kleinere Lackschäden lassen sich mit der Airbrush-Pistole behandeln. Da ihr Sprühkreis wesentlich kleiner ist, als die einer herkömmlichen Lackierpistole wird der Originallack während des Sprühverfahrens nicht in Mitleidenschaft gezogen. Kratzer von bis zu 40 Zentimeter an der Stoßstange und beschädigte Stellen an den Kotflügeln bis zur größe einer Faust lassen sich ebenfalls mit der Pistole ausbessern. Das Einsparpotenzial ist nicht unbedeutend: das Komplettlakieren eines Stoßfängers würde 300 Euro kosten, für das Verfahren mit der Airbrush-Pistole werden 100 Euro fällig.
Löcher im Armaturenbrett
Freisprecheinrichtungen oder hartnäckiger Zwei-Komponenten-Kleber können Löcher im Armaturenbrett hinterlassen, was sich beim Verkauf eines Gebrauchtwagens natürlich vermindernd auswirken. Kleinere Löcher werden mit gefärbter Spachtelmasse verschlossen. Bei größeren Löchern wird anders vorgegangen: das Kunststoffmuster des Armaturenbretts wird auf die Reparaturstelle übertragen. Kosten: 65 Euro. Als Vergleich: Der Preis eines neuen Armaturenbrett liegt bei ungefähr 1000 Euro.
Brandlöcher und Risse im Sitz
Brandlöcher lassen sich durch das Smart-Repair System auch ausbessern: entweder durch die Entnahme eines Stück Stoffes an einer nicht sichtbaren Stelle oder durch das Anrühren des Farbtons des Polsters mit Fasern. Risse im Ledersitz lassen sich in Ordnung bringen, indem man sie hinterlegt, verklebt, glatt schleift und lackiert. Maximal können hier 300 Euro gespart werden. Der Preis eines neuen Lederbezugs liegt bei ungefähr 400 Euro.
Dellen
Kleine Dellen lassen sich mit einer speziellen Hebeltechnik aus dem Blech drücken. Man verringert die Spannung rund um die Delle mit langen, spitzen Eisenstangen bis sie herausspringt.
Das Ausbeulen von Dellen kostet ungefähr 90 Euro, wohingegen man für eine neue Motohaube 700 Euro hinblettern müsste.