Internetportale wie FriendScout24, Dating Café, oder neu.de erfreuen sich in den letzten Jahren stetig wachsender Mitgliederzahlen. Laut einer 2003 erhobenen Emnid-Studie sind
Singlebörsen nach Arbeitsplatz und Freundeskreis bereits heute die drittwichtigste Möglichkeit einen neuen Partner zu finden. Doch auf welchem Prinzip baut ein solches Portal zur Selbstfeilbietung auf?
Egal ob Mann, oder Frau auf der Suche nach einem neuen Freizeitfreund, Lebensgefährten oder Sexualpartner ist – zu allererst muss das passende Portal gewählt werden. Hierbei trennt sich bereits vielfach die Spreu vom Weizen, denn ein kritischer Blick hinter die angebotenen Inhalte macht oftmals versteckte Kosten und bindende Bestimmungen sichtbar.
Doch vollkommen kostenlos sind auch seriöse Anbieter nicht. Um die vollständigen Leistungen nutzen zu können, wird oft eine Mitgliedschaftsgebühr gefordert, die, je nach Portal, zwischen 10,- bis 30,- Euro im Monat betragen kann. Lediglich Frauen haben hierbei einen Vorteil, denn aufgrund der überwiegend männlichen Nutzerzahl sind viele Partnerbörsen für das weibliche Geschlecht kostenlos.
Hat man sich schließlich für einen der unzähligen modernen Dienstleister entschieden und die erforderlichen Anmeldedaten ordnungsgemäß und wahrheitsgetreu angegeben, kann man zu dem Punkt übergehen, an dem viele Nutzer nun doch beginnen die wahren Gegebenheiten verschönernd anzugeben: Dem eigenen Nutzerprofil. Das AIDA-Prinzip findet auch hier Anwendung, denn je interessanter man sich selbst darstellt, desto sympathischer wirkt man auf den potentiellen Partner. Ein kleiner Hinweis am Rande: Man sollte auch halten können, was man verspricht!
Jetzt heißt es nur noch: Abwarten und mit einem bisschen Glück die große Liebe finden.